Fühlt sich Ministerin Bures in Wien noch sicher?

Doris Bures Die Angst vor Einbrechern. Jetzt hat es Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) erwischt. Sie war mit ihrer Tochter Skifahren in Tirol, währenddessen räumten Gangster ihre Wohung in Wien-Alsergrund aus. Das Schicksal teilt das prominente Opfer mit 14.646 weiteren Österreichern. So oft stiegen Täter heuer in Wohnungen und Häuser ein ­ – nach offizieller Angabe der Polizei. Die Dunkelziffer ist weit höher.

Doris Bures

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Opfer von Einbrechern: Ministerin Doris Bures.
Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / flickr (CC BY-ND 2.0)

Täglich wird in Österreich vierzig Mal eingebrochen, heißt es von der Exekutive. Allerdings werden nicht alle Verbrechen angezeigt. Was bleibt, ist vor allem der Schock mit Folgen: 86 Prozent der Opfer fühlen sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr wohl. Man hat Angst vor dem Alleinsein, Schlafstörungen, Panik-Attacken. Wien ist offenbar nicht einmal mehr für Regierungsmitglieder sicher, was die Hoffnung der anderen Opfer nährt, dass die Politiker endlich wirksame Maßnahmen gegen Verbrechen setzen.

Angesichts der zunehmenden Gewaltverbrechen, der vielen Messerattacken, wäre das wünschenswert. Beim Arbeitsmarktservice (AMS) in Wien müssen aufgrund aggressiver Arbeitsuchender Security-Leute zum Schutz der Mitarbeiter eingesetzt werden. Im ORF sagte der AMS-Chef, dass sich vor allem junge Migranten wie Prinzen aufführen würden. Dennoch spielte er die Auswüchse politisch korrekt herunter, man habe alles im Griff. Ohne Wachleute wohl nicht.

Die zügellose Zuwanderung machte Österreich und da speziell den Ballungsraum Wien unsicherer. Es gibt brutalere Verbrechen, Einbrüche am laufenden Band. Den verantwortlichen Politikern fällt nichts Wirksames dagegen ein. Als einzige Maßnahmen dienen geschönte Kriminalstatistiken, um die Bevölkerung zu beruhigen. Und Integrations-Staatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) geht mit prominenten Vorzeige-Migranten in Schulen. Damit ist das Latein der Politiker am Ende. Zusätzliche Polizisten tauchen immer nur in Wahlkämpfen auf – und dann schnell wieder unter.

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