Heinz Fischers tiefe Trauer um Kim Jong-il

BildBesondere Blüten treibt derzeit der durch Teile des roten Österreichs betriebene Totenkult nach dem Ableben des fundamentalkommunistischen Diktators Kim Jong-il in Nordkorea. Wie die Tageszeitung Die Presse berichtet, soll Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer sein „aufrichtiges Beileid“ über den Tod des „geliebten Führers Kim Jong-il“ gegenüber der nordkoreanischen Staatsadministration ausgedrückt haben.

Präsidentensprecher Aigner: Nur Mitarbeiterin hat kondoliert

 

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In der SPÖ ist mancher betroffen über Kims Tod.
Foto: kremlin.ru / Wikimedia (CC BY 3.0)

Angesprochen auf die Huldigungen an den verblichenen kommunistischen Führer war Präsidentensprecher Bruno Aigner bemüht zu verlautbaren, dass nur „eine Mitarbeiterin persönlich“ in der Botschaft des totalitären kommunistischen Staates Nordkorea kondoliert habe. Politische Beobachter nehmen dies der österreichischen Präsidentschaftskanzlei allerdings nicht ab, war Fischer doch bereits 1973 Mitbegründer der "Gesellschaft für die Förderung der Beziehungen zur Koreanischen Volksdemokratischen Republik“, wo er über viele Jahre Funktionen im Vereinsvorstand innehatte. Deshalb wird angenommen, dass die Mitarbeiterin im offiziellen Namen des Bundespräsidenten ihr Beileid ausgedrückt hat.

SPÖ Abgeordneter Heinzl und Außenamt trauern ebenfalls

Nicht nur die Präsidentschaftskanzlei trauert aufrichtig um den kommunistischen Diktator. Die Nachrichtenagentur KCNA verlautbarte zudem, dass auch das österreichische Außenministerium – Ressortchef ist ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger – und der SPÖ-Nationalratsbgeordnete Anton Heinzl aus St.Pölten unter den Trauergästen in der nordkoreanischen Botschaft zu finden waren. Heinzl hatte im Vorjahr gemeinsam mit seinen niederösterreichischen SPÖ-Kollegen Peter Wittmann, Karin Kadenbach und Heidemaria Onodi Nordkorea bereist, was sogar international für Schlagzeilen sorgte und in Österreich heftig kritisiert wurde – unter anderem von Außenminister Spindelegger.

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