Rote Vereine kassieren 128.000 Euro für „Integration“

KinderfreundeDie SPÖ hat wie keine zweite westeuropäische Partei die Einheit von Staat und Partei zu einem ihrer Dogmen gemacht. Begründet in den zwanziger und dreißiger Jahren im "Roten Wien", wurde dies Linie nach 1945 Zug um Zug über ganz Österreich ausgebreitet. Neben Proporz und Parteibuchwirtschaft im öffentlichen Bereich sind vor allem gesellschafts- und kulturpolitische Projekte schon seit vielen Jahren die Grundlage für dieses Geschäftsmodell der SPÖ. So sorgen die Roten für ein dichtes Netzwerk an Vereinen und Initiativen, um öffentlich finanzierte „Projekte“ an Land zu ziehen. Seit einigen Jahren ist die Subventionsmaschinerie unter einem anderen Titel neu angekurbelt worden, mit dem Thema der kulturellen „Integration“. Quer durch alle Regierungsressorts wird in Sachen „Integration“ kräftig der Geldhahn aufgedreht. Begünstigte dieser organisierten Subventionitis sind eine Unzahl von SPÖ-nahen Vereinen, die damit einen eigenen Geschäftszweig bedienen.

FPÖ deckt roten Förderdschungel auf

Kinderfreunde

Kinderfreunde

SPÖ-Politikerin Doris Bures zu Besuch bei den Kinderfreunden, die sich
ihre Integrationsarbeit aus den Ministerien gut bezahlen lassen.
Foto: SPÖ-Presse und Kmmunikation / flickr (CC BY-ND 2.0)

In einer umfangreichen Anfragenserie an alle Bundesministerien hat nunmehr die FPÖ den Förderdschungel in Sachen Integrationsprojekte in Österreich durchforstet. Vom Bundeskanzleramt bis zum Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie fördern alle Ressorts in unterschiedlichem Umfang ein Vereinsnetzwerk mit erheblichen Geldbeträgen. Überall stellen sich SPÖ-nahe Vereine um finanzielle Unterstützung an und kassieren kräftig ab.

Rote Vereine an der Spitze der Geförderten

Unter den SPÖ-nahen Vereinigungen tun sich die Österreichischen Kinderfreunde, die Aktion Kritischer Schüler und die Österreichischen Naturfreundejugend als Förderungswerber hervor. Vor im Wirtschafts-, Familien- und Jugendministerium unter ÖVP.Minister Reinhold Mitterlehner rennen sie hier offene Türen ein. Gleich 128.000 Euro sind letztes Jahr in die Unterstützung von Kinderfreunden und Co geflossen. So finanzierte man den roten Kinderfreunden Ausbildungslehrgänge zum „Leiter interkultureller Eltern-Kind-Gruppen“ im Wert von 34.000 Euro. Dazu kam noch eine Förderposition von 10.345,70 Euro unter dem Titel „Vielfalt leben“. Bundesvorsitzender der Kinderfreunde ist kein Geringerer als der Wiener SPÖ-Stadtrat Christian Oxonitsch . Auch die SPÖ-nahen Naturfreunde machten die „Vielfalt“ zu ihrem Fördergegenstand und hoben dafür gleich 50.000 Euro vom Ministerium ab. Empfänger war die Naturfreundejugend. Ehrenpräsident der Naturfreunde ist -Bundespräsident Heinz Fischer. Die rote Aktion Kritischer Schüler wiederum suchte gleich dreimal erfolgreich um Förderungen im Mitterlehner-Ministerium an. Unter dem Titel „Syntax“ flossen 23.000 Euro in die Finanzierung des AKS-Bundesschülermagazins, unter dem Titel „Kampagne gegen soziale Selektion“ 8000 Euro und für eine „Kampagne Frauenförderung“ immerhin auch 2336,40. Somit ist die Integration zu einer dauerhaften Geldquelle für diese Organisationen im SPÖ-Umfeld geworden.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link