USA wollen Aufruhr und Bürgerkrieg im Iran säen

Iran-ProtesteUm die Macht im Feindstaat Iran an sich zu reißen, ist den USA kein Weg zu schäbig. Bereits im März, im Rahmen der Aufstände in den arabischen Ländern, berichtete Unzensuriert.at, wie die Supermacht Rebellionen und Unruhen in fremden Ländern anzettelt und so die dortige Regierung stürzen kann. Nun gibt die US-Regierung offen zu, dass die Verursachung solcher systemgefährdender Unruhen Teil ihrer Strategie ist, wie die Washington Post berichtet.

Iran-Proteste

Iran-Proteste

Massenproteste wie zuletzt 2009 nach den Wahlen sind das Ziel
der US-Sanktionen gegen den Iran.
Foto: Hamed Saber / flickr (CC BY 2.0)

aZwar bezieht sich die konkrete Aussage der Obama-Administration auf die wirtschaftlichen Sanktionen, doch wenn Revolten ein erklärtes Ziel sind, wird dieser Weg bei weitem nicht der einzige sein. "Öffentliche Unzufriedenheit", die aus einer Zerschlagung der Wirtschaft durch ein Öl-Embargo und dadurch aus Engpässen und Schwierigkeiten innerhalb der Bevölkerung hervorgehen, sollen die Regierung dazu bewegen, das Nuklearprogramm abzubrechen. Diese "Unzufriedenheit", wie später erklärt wird, soll sich mittels hasserfüllter Menschen auf der Straße manifestieren.

Wie kann ein Regime es verantworten, wegen einer (laut dem Iran rein energie-)politischen Entscheidung in unschuldigen Menschen Not, Hass und Bürgerkrieg zu schüren? Ein Geheimdienstmitarbeiter, der die Pläne der Regierung erläutert, hält fest, dass Sanktionen – obwohl offiziell auf eine Regierung gerichtet – nahezu immer Druck auf die Bevölkerung ausüben. Ein anderer hoher Regierungsbeamter behauptet unterdessen, Unruhen seien nicht das "direkte" Ziel der Sanktionen.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link