SPÖ weiß jetzt, dass bei uns Deutsch gesprochen wird

HäuplGibt sich die SPÖ nun ganz der Lächerlichkeit preis? Wie aus der roten Zentrale in der Löwelstraße verlautbart, wollen die Parteimitglieder in Wien sowohl die „Wiener Lebensart“ als auch die „Deutsche Sprache“ erhalten. Dies hat die SPÖ nach einer Mitliederbefragung als die beiden Hauptpunkte für die Integrationspolitik festgesetzt.

Häupl

Häupl

Bei der Integration hat Häupl schon oft den Mund aufgerissen.
Meist blieb es aber nur bei den Ankündigungen.
Foto: Werner Faymann / flickr (CC BY-ND 2.0)

Die Wiener SPÖ braucht also eine Mitgliederbefragung, bei der im Vorjahr übrigens nur 7.000 von 70.000 „Parteisoldaten“ mitmachten, um herauszufinden, dass die Sprache in Wien „Deutsch“  und dass die Erhaltung der Wiener Lebensart ein Anliegen der Bürger ist. Ein Armutszeugnis für Bürgermeister Michael Häupl und seinen Landesparteisekretär Christian Deutsch – und eine Schwäche der Parteiführung! Man kann nur hoffen, dass Häupl und Co diese Erkenntnis ernst nehmen. Bisher war ja das Gegenteil der Fall: FPÖ-Parteichef HC Strache wurde immer ins rechte Eck gedrängt, wenn er die verfehlte Integrations- und Zuwanderungs-Politik der SPÖ kritisierte. Jetzt hat die Basis der SPÖ-Spitze Straches Botschaft mitgeteilt – und siehe da: Häupl und Deutsch reagieren gar nicht fanatisch und lassen auch die Faschismuskeule, die bei solchen Diskussionen immer gerne geschwungen wird, im Büro der Löwelstraße eingesperrt.

Häupl will mehr Volksbefragungen in Wien

Häupl gibt sich der Basis gegenüber samtpfötig: Selbstverständlich sei eine große Sprachenvielfalt wertvoll, allerdings müsse die Grundkommunikationssprache Deutsch sein. Schön, dass der SPÖ-Parteivorsitzende in Wien dies endlich auch kapiert hat. Allerdings wird Häupl von den Wählern an Taten gemessen werden müssen, allein mit vorgegaukelter Einsicht und schönen Reden sind die enttäuschten Wiener nicht mehr zur SPÖ-Familie zurück zu holen.

Die Basis hat Häupl aber nicht nur gesagt, welche Sprache in Wien gesprochen werden soll, sondern die wenigen, die noch nicht resigniert haben und sich an der Mitgliederbefragung beteiligten, wollen auch mehr Mitsprache. Daher kündigte der gewichtige Vorsitzende an, künftig mehr Volksbefragungen durchführen zu wollen. Im seinem goldenen Käfig im Rathaus dürfte Häupl nicht mehr mitbekommen, was die Menschen bewegt. Volksbefragungen auf Kosten der Steuerzahler sind die Folge. Fragen wie "Soll unsere Sprache Deutsch sein?" sind zu erwarten. Bei wirklich Wichtigem wird das Volk auch in Zukunft nicht befragt werden. Das macht sich die rot-grüne Stadtregierung lieber im stillen Kämmerlein aus.


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