Tiroler Grüne fordern die Ablöse von Parteichefin Glawischnig

Glawischnig und Van der Bellen Die Grünen kommen in Umfragen nicht vom Fleck. Der Parteichefin Eva Glawischnig gelingt es nicht, ihrer Organistation ein eigenes Profil zu geben. Stattdessen präsentiert sie sich in der Seitenblicke-Gesellschaft gerne als glamouröser Partygast. Dies bleibt nicht ohne Auswirkungen: Die Tiroler Grünen verlangen jetzt ganz offen die Ablöse der Bundessprecherin. „Sie soll nach der Nationalratswahl ihren Posten räumen“, sagt der grüne Landtagsabgeordnete Gebi Mair gegenüber der Tiroler Tageszeitung.

Glawischnig und Van der Bellen

Glawischnig und Van der Bellen

Die Kluft zwischen der grünen Frontfrau Eva Glawischnig (im Foto mit
Vorgänger Alexander Van der Bellen) und der Parteibasis wird immer größer.
Foto: gruenelinz / flickr/ CC BY-NC-SA 2.0)

Mit dieser Forderung steht Mair angeblich nicht alleine da. Denn nicht nur die Tiroler würden auf Veränderungen hoffen, sondern auch Funktionäre aus anderen Bundesländern. „Dort bekommen wir derzeit viel Unterstützung“, wurde Mair in der TT zitiert, wo er auch konkrete Missstände auflistete: Er vermisse „klare Konturen“ bei den Grünen, die „inhaltliche Positionierung“, daher wäre es auch schwer, politisch zu punkten. Als größten Mangel bezeichnet Mair aber die fehlende Persönlichkeitsentwicklung bei den Grünen. Der Tiroler Rebell bringt auch gleich einen neuen Kandidaten als grünen Frontmann ins Spiel – den Tiroler Klubchef Georg Willi. „Im Gegensatz zu Glawischnig könne Willi Beziehungen zu Menschen herstellen, sie auch inhaltlich fesseln.“

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