Nazi-Skandal: HC Strache vermutet weitere Manipulationen des ORF

Der ORF ist tief in einen der wohl größten Medienskandale der Zweiten Republik verstrickt. Die FPÖ hat dazu heute dieses Video veröffentlicht:

Schauplatz-Redakteur Eduard Moschitz soll für eine Wahlkampfveranstaltung mit HC Strache in Wiener Neustadt Skindheads angeworben und sie dazu aufgeofordert haben, sich vor laufender Kamera in Gegenwart des FPÖ-Obmanns im nationalsozialistischen Sinn wiederzubetätigen.

Zusätzlich bestehe nun, so Strache, der Verdacht, dass der ORF mit kriminellen Methode versucht habe, die Aufnahmen des Schauplatz-Teams zu maniplieren, indem die entscheidende Passage, als einer der Skinheads auf Aufforderung der Redakteurs "Sieg Heil" ruft, entfernt wurde, bevor das Band der Polizei übergeben wurde. Ein Mitglied der ORF-Führung, das mit derartigen strafrechtlich relevanten Vorgängen (Beweismittelunterdrückung) nichts zu tun haben wolle, habe dies Strache gegenüber auch bestätigt.

Es ist dies nicht der erste, sicher aber der frechste bisher bekannte Versuch des ORF, die FPÖ in ein schiefes Licht zur rücken. Ähnlich zu beurteilen sei im Nachhinein auch jene Aktion, als ein Passant dem damaligen Wiener FPÖ-Chef Hilmar Kabas vor laufender Kamera eine Torte ins Gesicht drückte – just an jenem Platz, zu dem ihn das ORF-Team wenige Minuten davor für ein Interview gebeten hat.

Auch Unzensuriert.at hat bereits über einen Versuch berichtet, die Berichterstattung in eine bestimmte Richtung zu lenken. Report-Chef Robert Wiesner hatte im Mai 2009 Aussagen von Nationalratspräsidentin Prammer "bestellt", um die Debatte über die Neonazi-Provokationen im KZ Ebensee und einen Rechtsruck in österreichs Jugend "weiterzudrehen".

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