Inseratenflut des Sozialministeriums für SPÖ und ÖVP

BildNeben den Fördertöpfen, aus denen rote und schwarze Vorfeldorganisationen durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz bedacht werden, ist auch das Inseratenbudget des Sozialressorts ganz auf SPÖ- und ÖVP-Vorfeldorganisationen ausgerichtet. Vom roten Pensionistenverband, über die Kinderfreunde, den Verband Sozialistischer Studenten (VSStÖ), den Bund Sozialistischer Akademiker (BSA), oder die rote Mietervereinigung bis hin zum schwarzen Seniorenbund und zur Schülerunion reichen die Inseratenaufträge des Sozialministeriums.

Rote Pensionisten und schwarze Senioren

Hundstorfer

Hundstorfer

Hundstorfer vergibt Inserate an Rot und Schwarz.
Foto: SPÖ Presse und Kommunikation / flickr
(CC BY-ND 2.0)

Obwohl sie bereits Millionen aus dem Förderbudget des Sozialministeriums erhalten, zählen der rote Pensionistenverband unter Präsident Karl Blecha und der schwarze Seniorenbund unter Präsident Andreas Khol auch zu den am stärksten bedachten Auftragnehmern für Inserate. 2007 bis 2011 flossen auf diese Weite gesamt rund 81.300 Eurozu den SPÖ-Pensionisten, während sich die ÖVP-Senioren mit 42.800 Euro begnügen mussten.

Auch Parteijugend kassiert

Im Jahr 2006 wurde bei der ÖVP- nahen Schülerunion für 7.169 Euro inseriert, im Jahre 2007 erhielt die GPA-Gewerkschaftsjugend einen 5.670 Euro, die Sozialistische Jugend profizierte mehmals im Gesamtausmaß von 17.280 Euro. Auch das ÖVP-nahe Hilfswerk und der SPÖ-nahe ARBÖ zählen Kreis der Inseratenkunden des SPÖ-geführten Sozialministeriums, ebenso der Verband Sozialistischer Studenten (VSStÖ) und die SPÖ-Kinderfreunde , der Arbeitersamariterbund (ASB) und der Bund Sozialistischer Akademiker (BSA) sowie die Mietervereinigung. 

51 Inseratenaufträge für gesamt 264.683 Euro

51 Inseratenaufträge wurden von 2006 bis 2011 an parteinahe Organisationen vergeben. Verständlich, dass es den Beamten des Ministeriums zu beschwerlich war, die dafür aufgewendete Gesamtsumme zu errechnen. Wir helfen gerne: 264.683 Euro für die rote und schwarze Vereine zur Information ihrer Mitglieder, die sicher auch andere Zeitungen lesen, in denen sich Hundstorfers "Informationen" wohl ebenso fanden.

Weitere Berichte über rot-schwarze Subventionen:

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link