Gefälschte blaue Kunstaktion

HandzettelIn den letzten Wochen machte im Wiener Museumsquartier ein Handzettel die Runde, der bei so manchem jungen Kunstschaffenden für Verwirrung sorgte. Darin wurde der Start für die Initiative "Ein Blauer Teppich für die Kunst" angekündigt. Initiator sei die Freiheitliche Partei, bei der entsprechende Bewerbungen von Künstlern eingereicht werden könnten.

Handzettel

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Mit diesem Zettel führte der "Spassvogel" Leute in die Irre

Wie sich zum Leidwesen interessierter Kunstschaffender herausstellte, handelte es sich dabei um die Aktion eines besonderen "Spaßvogels", der die Karrierehoffnungen von Künstlern dazu missbrauchte, um der FPÖ Schaden zuzufügen. Besondere Sorgfalt hat der Fake-Produzent allerdings nicht an den Tag gelegt, denn schon am Namen des freiheitlichen Kultursprechers im Wiener Landtag, Gerald Ebinger, ist er kläglich gescheitert.

Wie Ebinger, in einer Presseaussendung richtig stellte, wurde diese Aktion nicht wie angegeben vom FPÖ-Rathausklub gestartet. "Nachhaltige Kunst- und Künstlerförderung ohne jede politische Vereinnahmung entspricht dem freiheitlichen Ansatz, darum würden wir ein entsprechendes Programm nach dem schlechten SPÖ-Vorbild 'Roter Teppich' auch nicht 'Blauer Teppich' nennen," so Ebinger in seiner Stellungnahme. 

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