Eine halbe Million für Kaffeekränzchen mit Deutschkurs

Bild„Birlikte Ögrenelim“ – das ist Türkisch und heißt auf Deutsch „Gemeinsam Lernen“. Dieser Verein ist ein typischer Vertreter der von der SP betriebenen Kaffeekränzchen-„Integration“. Es werden politische Abhängigkeiten geschaffen, die den Steuerzahler teuer kommen. Birlikte Ögrenelim erhält alleine 2012 von acht verschiedenen Institutionen in Summe 550.000 Euro.

Begibt man sich auf die Internetseite des Vereins (www.miteinlernen.at – der Name ist in der Adresse wirklich so verstümmelt), so lachen zehn Damen vom Bildschirm. Die Kosten solcher Vereine fallen meistens mehrheitlich im Personalbereich an. Den Unterschied zwischen einem hauptamtlichen, gutmenschlich gefeierten Betreuer und einem frustrierten AMS-Kunden macht meistens nur die Subvention der SP-dominierten Stadt Wien aus. Diese Angestellten kämpfen naturgemäß mit Zähnen und Klauen gegen jede Reform und für den Erhalt des Bürgermeistersessels für die „Sozialdemokratie“.

Kein Interesse an echter Integration

Die zweite Abhängigkeitsschiene des Rathauses führt in schlecht gebildete migrantische Kreise. Sie sollen unbedingt „unten“ bleiben. Daher gibt es jede Menge muttersprachliche Betreuung. Die angebotenen Alphabetisierungskurse dienen eher dazu, dass am Wahltag beim Ausfüllen des Stimmzettels kein Malheur passiert. An echter Integration ist man nicht wirklich interessiert, denn wer den Aufstieg schafft, wechselt aus Sicht der Klassenkämpfer die Seite und ist für eine höhere Besteuerung von Gehalt und Besitz nicht zu haben. Marx bewahre! Wer nichts hat und nichts kann, wählt leichter rot. So braucht es nur mehr Akkord-Einbürgerungen oder am besten gleich ein Ausländerwahlrecht.

 

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Gemeinderätin Angela Schütz deckte die üppigen Förderungen auf.
Foto: FPÖ

Und so fließen die Gelder an Birlikte Ögrenelim von der EU, von zwei Ministerien (Frauen, Wirtschaft), von vier Magistratsabteilungen (Frauen, Kultur, Integration, Kindergärten), sowie dem Bezirk Ottakring (Vereinssitz). Dass man sich seiner Sache sehr sicher sein kann, zeigen schlampige Finanzpläne. FPÖ-Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete Angela Schütz, Mitglied des Integrationsausschusses, deckte jetzt auf, dass der Verein in zwei Ansuchen Angaben für dieselben Investitionen machte, die aber bis zu 11.000 Euro voneinander abweichen.

Besonders bedenklich: 6.000 Euro kommen auch von der ORF-Spendenaktion „Licht ins Dunkel“. Auf der Internetseite dieses großen alljährlichen Hilfsprojekts heißt es: „Der Verein Birlikte Ögrenelim ist eine Beratungs-, Bildungs-, und Psychotherapieeinrichtung für Frauen, Kinder und Familien mit dem Schwerpunkt MigrantInnen aus der Türkei. Die speziellen Angebote wie regelmäßige Elternabende, gemeinsam gestaltete Feste, Picknicks, Ausflüge und Kinobesuche finden bei Eltern und Kindern großen Anklang.“ Diese Beschreibung erinnert frappant an das Projekt „Sei dabei!“, das von der Stadt Wien in derselben Größenordnung finanziert wird. Da dürfen sich Antragsteller, die mit migrantischen Nachbarn ein Fest feiern, über die Bezahlung der verspachtelten Lebensmittel freuen.

Jeder Deutsch-Lehrling kostet 4100 Euro

Die Freiheitlichen fordern jetzt eine Sonderprüfung in Sachen „Birlikte Ögrenelim“. Der Kronen Zeitung ist es – nach vergeblichen Versuchen beim Verein selbst – gelungen, von der zuständigen Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) zu erfahren, was mit dem vielen Geld geschieht. Es soll im Laufe des Jahres Kurse für 130 Frauen geben, nicht nur Sprachkurse, sondern "umfassende Bildungsmaßnahmen". Die Krone ließ sich nicht täuschen und rechnete vor: "Jeder Deutsch-Lehrling kostet 4100 €."

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