„Felix Krebs“: Enttarnung eines linksextremen Denunzianten | Unzensuriert.at

„Felix Krebs“: Enttarnung eines linksextremen Denunzianten

22. Februar 2012 - 12:43

Vor Minuten hat der "Experte" den Stab über tausende junge Studenten und Mitglieder schlagender Studentenverbindungen gebrochen. Allesamt "Nazis" und "Menschenfeinde" seien sie, ruft er gestikulierend in den Saal und unterbindet jede Gegenrede mit herrischer Geste. Nach dieser von Linkslinken organisierten "Informationsveranstaltung" wählt der "Experte" Schleichwege aus dem Kieler Universitätsgebäude. Wie in einem billigen Agentenfilm: Er und seine robusten autonomen Unterstützer schauen umsichtig hinter sich, ob ihnen jemand auf der Spur ist. Endlich: "Alles sicher!"

Die folgende Rückfahrt durch die Nacht gerät zum Verwirrspiel, man wählt eine Zick-Zack-Route, um sicher nach Hamburg gelangen, besser gesagt in "Die Schanze". In dem staatlich über Jahrzehnte geduldeten bzw. geförderten Biotop für Linkslinke hat die sorgfältig von ihnen gehätschelte und breitbeinig gedeckte Großszene linksextremer, autonomer "Hasskappen" das Sagen - unschwer zu erkennen an den regelmäßigen Schanzen-Krawallen. Hier angekommen, leert der sichtlich erleichterte "Experte" eine Flasche Bier in einem Zug und zieht sich in sein "Männer-Wohnprojekt" in einem unverdächtigen Zwölfparteienhaus zurück. Es ist im Besitz der ökonomischen Basis und Unterstützerszene der "Schanze" ("Villa Untergrund e.V.", "Budenzauber e.V."). Hier schlüpft der "Experte", der seinen Lebensstil mit dem Projektgenossen und Links-Kader Burkhart Leber ("Eine Welt Netzwerk") teilt, in die Rolle des bürgerlichen Biedermanns.

Anästhesist mit Doppelleben

Die Rede ist von Ernst Krefft ("Felix Krebs"). Der 1964 geborene Hamburger ist nicht nur Anästhesist der Asklepios-Klinik, sondern linksextremistischer Kader-Referent und politisch gut vernetzter Hobbydenunziant. Seit Jahren kämpft er unter Pseudonym gegen "Rechte" bzw. Nicht-Linke. In linksextremen Szeneblättchen ("Der rechte Rand", "Antifa-Infoblatt") bedient er sich des typisch aggressiven Antifa-Jargons, kaum moderater geht er als "Journalist" etablierter und sich staatstragend-demokratisch gerierender linker Publikationen zur Sache. So polemisierte er ("Hamburger Lehrerzeitung") gegen den Verleger und Museumsstifter Peter Tamm, einen Hamburger Konservativen und durfte sich bei dem SPD-Organ "Blick nach rechts" über Studentenverbindungen auslassen. Für die TAZ war das Mitglied der linksextremen Politsekte "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes" mehrfach Stichwortgeber. Das SPD-Organ "Vorwärts" pries Kreffts Pamphlet in Buchform über schlagende Studentenverbindungen (Co-Autor: Jörg Kronauer) ganz selbstverständlich an.

Krebs-Krefft behauptet gerne, die "verschlossene Welt" der schlagenden Studentenverbindungen gut zu kennen. Für sein linkspolitisch gewogenes Publikum reichen seine "Erkenntnisse" in der Tat aus: Ihm geht es um die rhetorisch variierte Aneinanderreihung von Vorurteilen über das sinnstiftende und zentrale Feindbild. Was dieses ideologische Konstrukt stört, wird ausgeblendet. Ernst Krefft und andere "Korporationsexperten" wie Jörg Kronauer, Alexandra Kurth (linkslastige Studienrätin und "Wissenschaftlerin" im Hochschuldienst, Uni Gießen) oder der linksradikale Gesamtschulpädagoge Dietrich Heither (Wiesbaden) verbinden nicht nur ihre tiefe ideologische Prägung, sondern auch die Arbeitsweise: das "Öffentlichmachen von Nazis". Sie stellt nüchtern betrachtet nicht weniger als die durch fragwürdige Verdrehungen verschärfte Denunziation politisch Andersdenkender und vermuteter politischer Gegner dar.

Gewaltbereite Antifa wird instrumentalisiert

"Experten" vom Schlage Kreffts mögen biographische Miniaturen sein, durch ihren ungeprüften Zugang zu den linksliberalen "Leitmedien" als zigfachen Verstärkern, verantworten sie jedoch ein vergiftetes Hass-Klima, in dem Verbindungsstudenten bedroht und verächtlicht gemacht werden und das insbesondere die gewalttätige "Antifa" auf den Plan ruft. So wurden in den letzten zwei Jahren mehrere Brandanschläge auf Häuser von Studentenverbindungen im ganzen deutschen Sprachraum verübt (zuletzt auf das Haus der Burschenschaft Bruna-Sudetia in Wien), Mitglieder jeden Alters verletzt und bedroht, Fassaden zerstört und besudelt.

Politischem Gegner wird Recht auf politische Teilhabe abgesprochen

Wie seine Kollegen hat Ernst Krefft nicht wenige Bürger pauschal als "Nazis" medial diffamiert und damit für die Betroffenen schwerwiegende private und berufliche Schwierigkeiten angestoßen. Sie sollen zu sozialen Leichen gemacht werden. Aus derlei Folgen zieht Krefft feixend den Elan zum Weitermachen: für die "gute Sache" versteht sich. Was er dem politischen Gegner grundsätzlich abspricht, nämlich das Recht auf politische Teilhabe und informationelle Selbstbestimmung, das nimmt der Linksextremist für sich ganz selbstverständlich in Anspruch. Damit es ist nach seiner Enttarnung jetzt wohl vorbei: "Felix Krebs" dürfte nun ähnliche Erfahrungen wie seine "Fälle", die er als Schreibtischtäter bearbeitete, machen. Gleichwohl ist fraglich, ob diese ihn zum Nachdenken anregen werden. Zu tief ist Ernst Krefft im linksextremistischen autonomen Milieu Hamburgs, das unlängst das politische "Geschäftsmodell" der Berliner Genossen (das systematische "Abfackeln" von Autos) kopierte, verstrickt. Denn totalitäre Ideologie, aber auch das Wissen um Interna verbinden nun einmal.

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