SPÖ-Jugendsprecher promotet Anti-Strache-Hass-Video

Welches Netzwerk steckt hinter dem gewaltverherrlichenden Drohvideo gegen FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache? Nachdem das Video am vergangenen Sonntag auf dem Internetblog des Kommunikationsexperten der Bundes-SPÖ, Marko Zlousic, gefunden wurde, wurde es gestern auch auf der Internetseite des SPÖ-Jugendsprechers und Wiener Landtagsabgeordneten Peko Baxant entdeckt.

Während der Kommunikationsexperte das Video nach Aufkommen der Medienberichte wieselflink von seinem Blog entfernte, denkt Baxant offensichtlich nicht daran dies zu tun. Er lässt über den SPÖ-Pressedienst verkündigen, dass er sich bereits mit der Veröffentlichung am 21. Jänner 2010 selbstverständlich von sämtlichen Gewaltszenen in diesem Video klar distanziert hat. Doch die Pressemeldung aus der Löwelstraße ist äußerst zweifelhaft.

Auf einem Bildschirmfoto (Screenshot), welches Dienstag um 9.02 Uhr gemacht wurde, ist weit und breit keine Distanzierung zu finden. Der Originaltext lautete bis Dienstag Mittag nämlich wie folgt: „Auch wenn die Form und einige Zitate diskussionswürdig sind, finde ich das neueste Video mit dem Titel Na C.-Strache sehr interessant. Von diesem jungen Künstler werden wir alle wohl noch mehr zu hören bekommen.“ Erst gegen 13.28 Uhr wurde der Satz: „Ich selbst distanziere mich von sämtlichen Gewaltszenen, die in diesem Video gebracht werden“ auf die mit 21. Januar 2010 datierte Seite hinzugefügt.

Peko Baxant hat sich also nicht von vornherein gegen die Gewaltszenen im Anti-Strache-Hass-Video distanziert, sondern erst nachdem die FPÖ die Promotion auf seiner Seite bekannt gemacht hatte.

Wie tief die SPÖ in diese Machenschaften verstrickt ist, ist derzeit noch unklar. Faktum ist, dass beide Internetseiten im engsten Kreis mit der SPÖ verwoben sind. Zahlreiche Werbebanner des hauseigenen Internetprojektes „Österreich 2020“ sowie Werbebanner für Heinz Fischer zieren die Benutzeroberflächen. Bei diesen ersichtlichen Verflechtungen ist der Verdacht gerechtfertigt, dass die Hersteller und Finanzierer des Skandalvideos im Dunstkreis linker SPÖ-Netzwerke zu finden sein könnten.

(Foto auf der Startseite: © Eugen Prosquil)

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