Pastor wegen seines Glaubens vor Hinrichtung

Religionsfreiheit ist das Schlagwort, unter dessen Deckmantel der Islam versucht, sich in der westlichen Welt auszubreiten. Weltweit sprießen Islamische „Kulturzentren“ und Moscheen aus dem Boden, oftmals finanziert mit Petrodollars arabischer Ölstaaten. Umgekehrt  nimmt die Brutalität der Christenverfolgung in islamischen Staaten immer größere Ausmaße an. Westliche Politiker und die Amtskirche schweigen beharrlich.

Youcef Nadarkhanis

Youcef Nadarkhanis

Pastor Nadarkhanis mit seinen Söhnen.
Foto: Robert Reed Daly /flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Das Schweigen durchbrochen hat nun der deutsche Außenminister Guido Westerwelle. Er setzt sich für einen Pfarrer ein, der im Iran zum Tode verurteilt wurde und dessen Hinrichtung nun zu nahen scheint. „Ich fordere vom Iran mit allem Nachdruck, die Hinrichtung Youcef Nadarkhanis zu unterlassen und ihn sofort freizulassen. Das ihm vorgeworfene Verhalten ist kein Verbrechen, sondern nicht mehr als die Ausübung der auch im Iran völkerrechtlich verbrieften Religionsfreiheit. Schon die Festnahme, Haft und Verhängung des Todesurteils gegen Youcef Nadarkhani waren eklatante Verstöße gegen Recht und Menschlichkeit“, zitiert die Bild-Zeitung den Außenminister. 

Der 1998 zum Christentum konvertierte Pfarrer war  am 12. Oktober 2009 von der iranischen Geheimpolizei verhaftet und ein Jahr später von einem Revolutionsgericht wegen „Verbreitung nichtislamischer Lehre“ und „Abfall vom islamischen Glauben“ zum Tod verurteilt worden. Da sich   Nadarkhanis weiterhin weigert, zum islamischen Glauben zurückzukehren wurde das Gefängnis beauftragt, die Vorbereitungen für die Hinrichtung abzuschließen. 

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