SLP propagiert „Migrantenstreik“ am 1.März

Am 1. März findet wiederum ein sogenannter „Migrantenstreik“ statt. Ausgerufen wurde er von einer ganzen Reihe zum Teil linker bis linksextremer Organisationen und Initiativen. An der Spitze der Protagonisten stehen die Sozialistische Linkspartei (SLP) sowie die Aktion Kritischer Schüler(AKS). Daneben treten dort auch die kommunistische ATIGF-Förderation der Arbeiter und Jugendlichen aus der Türkei in Österreich, DIDF-Förderation demokratischer Arbeitervereine, eine Forschungsgruppe Kritischer Migrationsforschung (KriMi), Rosa Antifa oder SOS Mitmensch auf. Im Zentrum steht die Organisation des Widerstandes gegen Integrationsmaßnahmen für Ausländer in Österreich.

SLP

SLP

Die Sozialistische Linkspartei ist bei jedem linken Aufmarsch dabei.
Foto: onlineredaktion-ew@hotmail.com

Am 1. März wollen die Initiatoren quasi den „migrantischen Generalstreik“ ausprobieren. Uns sie machen sich selber Mut, wenn sie schreiben:

Am 1.März werden wir mobilisieren und irritieren, die Arbeit niederlegen und unsere Stimmen erheben. Nehmen wir diesen Tag zum Anlass, in Unterschiedlichkeit eine gemeinsame, neue Sprache zu finden. Wir laden alle ein, sich über Identitäten und Zugehörigkeiten hinaus an diesem Protest zu beteiligen und gegen Rassismus zu streiken.  Machen wir Schluss mit der Trennung zwischen Wir und Ihr. Die Zukunft sind wir Alle!

Linksinitiative wendet sich gegen das Erlernen der deutschen Sprache

Dabei ist den Organisatoren vor allem das Erlernen der deutschen Sprache im Rahmen der Integration ein Dorn im Auge. Sie formulieren es so:

Wer kein Geld, keine Kraft und keine Zeit hat, nach Dienstschluss auch noch für die B1-Deutschprüfung auf Maturaniveau zu lernen, kann nicht mal mehr sicher sein, in diesem Land bleiben zu dürfen. Politische Rechte rücken in immer weitere Ferne. Der in Austrija lebenden Mehrheit mit dem richtigen EU-Pass stehen viele Rechte ganz ohne Überprüfung ihrer Sprachkenntnisse zu, während alle anderen Deutsch-Prüfungen bestehen müssen.

Ausländerinitiativen wollen sich nicht „eindeutschen“ lassen

Und sie ziehen noch massiver gegen die sprachliche Integration zu Felde: 

Wir lassen uns nicht eindeutschen. Wir sind hier und reden mehrsprachig! Auf der Straße mit Slang und eigenem Akzent, in der Arbeit gscheit, in der Schule gleich in mehreren Sprachen und wie wir es für angebracht halten, wie es uns passt. Weil es unser Recht ist und unsere Freude, und weil Sprache das Mittel ist, mit dem wir uns zur Wehr setzen!“

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