Halal-Skandal in Frankreich und die mögliche Konsequenz

Als bekannt wurde, dass im Großraum Paris praktisch nur noch nach den islamischen Halal-Vorschriften gewonnenes Fleisch auf den Markt kommt, war die Empörung in Frankreich groß. Marine Le Pen, die Präsidentschaftskandidatin des Front National, sprach von Betrug und fand in der entschlossenen Tierschützerin Brigitte Bardot eine Unterstützerin. Eine der wesentlichen Fragen rund um die grausame islamische Schlachtungsmethode ist: Wie kommen Nicht-Muslime dazu, ohne ihr Wissen Halal-Fleisch verzehren zu müssen.

Der französische Marketing-Fachmann J.H. dAvirac, der seinem Land und dessen Kulturlandschaft sehr verbunden ist, schlägt eine einfache und sehr effiziente Methode gegen „100% Halal“ vor: nämlich die Produktkennzeichnung „GARANTIERT NICHT HALAL“, welche von den Professionalisten garantiert und von achtsamen Verbrauchern eingefordert werden sollte – vor allem im Sinne des Tierschutzes, aber auch im Interesse der Gesundheit. Im Magazin Polemia schreibt d Avirac:

„100% Halal“ – ein veritabler Gesundheitsskandal

Die Schockbotschaft, welche von der im staatlichen französischen Fernsehen France-2 ausgestrahlten Sendung „100% Halal in der Region Île-de-France“ [d.h. im Großraum von Paris] ausging und von Marine Le Pen in geschickter Weise weiterverbreitet wurde, hatte die Durchschlagskraft einer Bombe: einerseits bei den sprachlosen und sich missbraucht empfindenden Konsumenten, andererseits aber auch unter den Profis der Fleischindustrie, die sich wie auf frischer Tat ertappt fühlten. Auf der eben stattfindenden Landwirtschaftsmesse ist „100% Halal“ jedenfalls *das* Thema:

  • Panik im Publikum;
  • erschütterte Glaubwürdigkeit der Produzenten und Lieferanten
  • mangelnde Rückverfolgbarkeit
  • gravierende bakterielle Probleme (Listerien, Salmonellen, Koli …)
  • unfassbares Tierleid
  • Religionsabgaben, die den Verbrauchern ohne deren Wissen und Zustimmung abverlangt werden

Die Affäre ist ebenso empörend wie gravierend und komplex; sie widerspricht allen Regeln des Säkularismus ebenso wie den Verbraucherrechten. Was jedoch dem Fass den Boden ausschlägt: Eine Ausnahmebestimmung, die vom Gesetzgeber einer Minderheit für die Ausübung ihren religiösen Bräuche zugestanden worden war, wird nunmehr offenbar der Mehrheit, ohne sie jemals gefragt zu haben, als Regelfall aufgebürdet!

Bei erster Analyse fiel niemandem ein, wie man kurzfristig aus dieser Sackgasse und einem Skandal, der es mit dem BSE-Skandal (Rinderwahnsinn) aufnehmen kann, herausfinden könnte. Zu tief sind die auf Kostenminimierung und Rationalisierung um jeden Preis ausgerichteten Usancen der Fleischindustrie im System verankert, und das alles auch noch mit aktiver Duldung der politisch Verantwortlichen, die sich bisher immer gegen eine Kennzeichnungspflicht ausgesprochen hatten.

Produktkennzeichnung wäre ein echter Wettbewerbsvorteil

Dennoch gebe es einen Weg, der für alle Glieder der Vertriebskette sofort gangbar wäre und einwandfreie Rückverfolgbarkeit ermöglichte (nämlich auf dem gesamten Staatsgebiet rückverfolgbar und somit in der Wirkung weit über die offiziellen Gütesiegel hinausgehend): nämlich eine Produktkennzeichnung „GARANTIERT NICHT HALAL“.

Eine solche Kennzeichnung auf der Verpackung in Form eines Siegels oder in diskreterer Form im Anhang an die Liste der Ingredienzien wäre JEDERZEIT für alle Produkte möglich, bei denen bezüglich der Herstellungs-, also Schlachtmethode kein Zweifel besteht. (Dies wäre zugleich ein Beurteilungskriterium für das Betrugsdezernat, dem es ja wohl nicht gleichgültig sein kann, wenn eine Täuschung des Verbrauchers im großflächigen Ausmaß ausgerechnet in einem Bereich stattfindet, der voll unter den Verbraucherschutz fällt.)

Ab morgen könnte somit Fleisch, das von einem Provinz-Schlachthof stammt, wo es garantiert keine rituellen Schlachtungen gibt, von der Produktkennzeichnung „GARANTIERT NICHT HALAL“ profitieren, was sowohl zur Beruhigung der Verbraucher beitragen wie auch zusätzliche Marktanteile einbringen würde. Vor dem Hintergrund des aktuellen Skandals wäre das sogar ein echter Wettbewerbsvorteil!

Also, liebe Fleischhauer, her mit den Etiketten!

Und Sie, liebe Kunden, verlangen sie diese Produktkennzeichnung von Ihrem Fleischhauer. Oder wenn das nicht klappen sollte, dann wechseln sie ihre Bezugsquelle!

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