Europaweite Frauen-Initiative gegen Islamisierung gestartet

8. März 2012 - 11:35

 

Die Vlaams-Belang-Politikerin und ehemalige Miss Belgien, Anke Van dermeersch, präsentierte am Dienstagabend in Antwerpen ihr neues Buch „Hure oder Sklavin - Frauen und Islam" und gab gleichzeitig den Startschuss für die europaweite Initiative „Frauen gegen Islamisierung“. Vor einem umfangreichen Publikum sprachen neben VB-Fraktionsobmann Filip Dewinter auch Stefanie Wohlfarth (pro Köln) aus Deutschland, Jacky Cook aus Großbritannien, Anne Kling aus Frankreich sowie Susanne Winter (FPÖ) aus Österreich.

Frauen gegen Islamisierung

Frauen gegen Islamisierung

Erfolgreicher Start der Initiative „Frauen gegen Islamisierung“
Foto: Marcel Steeman

Ziel der neu gegründeten Organisation sei es, „die Probleme, die eine weitere Islamisierung der Gesellschaft mit sich bringt, vor allem für Frauen, hervorzuheben“. Außerdem wolle man die „die Freiheit und Würde der Frauen verteidigen und sich gegen die Institutionalisierung des Islam und die Nachsicht der Politik gegenüber dem Islam“ zur Wehr setzen. Anke Van dermeersch glaubt, dass der Islam im Widerspruch zur Freiheit stehe und warnt deshalb davor, dass sich viele Muslime in Europa nicht integrieren wollen. „Im Gegenteil, sie wollen dass unsere Gesellschaft auf die Anforderungen und Verbote des Islam eingeht“, heißt es im Manifest der Organisation. Das erste Opfer sei die Frau. Mit dem umstrittenen Plakat „Freiheit oder Islam“, auf dem die Tochter des Fraktionschefs Filip Dewinter als Galionsfigur mit Bikini und Gesichtsschleier posiert, wolle man gezielt Aufmerksamkeit erregen und auf das Thema hinweisen.

Susanne Winter

Susanne Winter

Susanne Winter: „Kämpfen wir gemeinsam für den Erhalt unserer Freiheiten
und unserer Demokratie! Stoppen wir gemeinsam die Islamisierung Europas!“
Foto: Marcel Steeman

Die FPÖ-Abgeordnete Susanne Winter erklärte in einer Rede, dass der „Arabische Frühling“ den Orient in Wahrheit in eine „islamistische Eiszeit“ führen werde, in der Demokratie, Freiheit und Frauenrechte in weitere Ferne als jemals zuvor rücken würden. Am Beispiel Ägypten sei das bereits deutlich erkennbar. „Im Osten geht zwar aus geografischer Sicht das Licht auf, aus Sicht der Freiheit, der Menschenrechte, der rechtlichen Stellung der Frau und der Grundfreiheiten herrscht im Orient hingegen bitterste Finsternis“, so Winter.

Fotogalerie: Start der Kampagne "Frauen gegen Islamisierung"

In Österreich, gleich wie in den meisten Ländern Europas, schreite die Islamisierung mit tatkräftiger Unterstützung des politischen Establishments unaufhaltsam voran. Die europäischen Völker müssten wieder die Freiheit und das Recht besitzen, der fortschreitenden Islamisierung Europas einen Riegel vorzuschieben. Winter fordert daher:

Wir dürfen nicht länger tatenlos zusehen, wie die abgehobene regierende Machtelite unsere Zukunft durch islamistische Masseneinwanderung gefährdet. Wir dürfen nicht länger zuschauen, wie Minarette und Moscheen wie Pilze aus dem Boden sprießen, wie die autochthone Bevölkerung nach und nach zur Minderheit im eigenen Land verkommt und in Angst lebt. Ein Zuwanderungsstopp ist das Mindeste was sofort durchgesetzt werden muss.

Plädoyer für patriotische Parteien in Europa

Winter wies in ihrer Wortmeldung auch auf die Wichtigkeit der national-freiheitlichen Parteien in Europa hin, die von den etablierten Systempolitikern diffamiert, als rechtsextrem, demokratiefeindlich und im Endeffekt sogar als gefährlich dargestellt würden:

Wir Patrioten sind in keinster Weise gefährlich für den Rechtsstaat oder gar für die Demokratie. Wir Patrioten sind aber sehr wohl höchst gefährlich für das gegenwärtige politische Establishment und den Status quo in unseren Ländern. Mit unserer Forderung die Islamisierung Europas zu stoppen, sind wir die Garanten dafür, dass die Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit auch in Zukunft in Europa erhalten bleibt.

"Hure oder Sklavin"-Autorin stellte ihr Buch vor

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