Buchtipp: Handbuch des Linksextremismus – Die unterschätzte Gefahr

Bis in die sechziger Jahre war das politische Klima der Bundesrepublik Deutschland weder einseitig antikommunistisch noch antifaschistisch, sondern prinzipiell antiextremistisch. Dieser Grundkonsens wurde jedoch schrittweise aufgegeben.

So findet heute eine Kampagne gegen „rechts“ ohne Unterscheidung zwischen demokratisch-rechten und extremistischen Positionen statt, während gleichzeitig die Gefahr des gewaltbereiten und antidemokratischen Linksextremismus ohne Beachtung bleibt.

Handbuch des LinksextremismusHier will dieser Sammelband Abhilfe schaffen. Den Hauptteil bildet eine Chronik, die alle politischen und terroristischen Aktivitäten des Linksextremismus von 1968 bis 1999 erfaßt. Einzelbeiträge befassen sich mit linksextremen Gewalttaten, Linksextremismus im Internet, in der Popkultur, in Kirche und Gewerkschaften, mit der Rolle der PDS und der Situation in Österreich. Dabei wird auch das dahinterstehende Weltbild analysiert, das die freiheitlich-demokratische Grundordnung in eine antifaschistisch-volksdemokratische verwandeln will.

Die Herausgeber:
Hans-Helmuth Knütter ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Bonn; zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. „Ideologien des Rechtsradikalismus“ und „Die Faschismus-Keule“.

Stefan Winckler, M.A., ist als selbständiger Publizist und Autor tätig und hat gemeinsam mit Prof. Knütter den Sammelband „Verfassungsschutz. Auf der Suche nach dem verlorenen Feind“ veröffentlicht.

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