Privatpleiten vor allem in den typischen Migranten-Bezirken

Die Zahl der Privatpleiten steigt rasant. So schlitterten im vergangenen Jahr knapp 10.000 Menschen in einen Konkurs. Besonders dramatisch ist die Situation in Wien, wo es laut Kreditschutzverband (KSV) in den Gemeindebezirken 10, 15, 16 und 12 zu den meisten Privatkonkursen kam. Dass in diesen Gegenden der Bundeshauptstadt auch der größte Anteil an Migranten zu finden ist, wurde in der Statistik geflissentlich verschwiegen.

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Der Kreditschutzverband stellte fest, dass es in den migrantenstarken
Bezirken die meisten Privatinsolvenzen gibt.
Foto: Images_of_Money / flickr (CC BY 2.0)

Sind Privatkonkurse also vor allem eine Domäne der Migranten? Unzensuriert.at hat darüber schon einmal berichtet und eine Liste von Namen veröffentlicht, die der Kreditschutzverband 1870 auf seiner Homepage führte. Es waren fast durchwegs fremdländisch klingende Namen. Der Vergleich rund ein Jahr später zeigt: An dieser Situation hat sich nichts verändert: Die ersten Namen der Wiener Privatinsolvenzen-Liste vom 19. März 2012 lauten: Ademi – Ahmed – Ahmic – Al-Bwa – A-Maatouk – Aldirmaz – Arain – Ayari – Banovic-Hadijusovic – Bektas – Berger.

Die freundlichste Interpretation dieses Umstandes ist wohl diejenige, dass Migranten mit Geld schlecht umgehen können. Was das permanente Leben über die Verhältnisse für das Land und seine Wirtschaft bedeutet, liegt auf der Hand: Forderungen en masse, die ausfallen und die Unternehmensergebnisse schmälern, im schlimmsten Fall Firmen selbst in die Insolvenz treiben und damit Arbeitsplätze kosten. Die durchschnittlichen Schulden pro privatem Konkurs beliefen sich 2011 auf 60.000 Euro.

Häufungen bei Männern, Städtern und Wienern

Der Kreditschutzverband führt als Gründe für Privatinsolventen in erster Linie gescheiterte Selbständigkeit (35 %), Verlust des Arbeitsplatzes (27 %), Krankheit oder Scheidung (23 %) sowie den sorglosen Umgang mit Geld (15 %) an. Signifikante Häufungen, die man unter Migranten nicht zu erkennen vermochte, werden bei Männern (64 %) und Stadtbewohnern (73 %) festgestellt. Und es gibt ein deutliches Ost-West-Gefälle. Mit Abstand die meisten Privatkonkurse verzeichnet Wien. Über die steigende Anzahl der Privatpleiten zeigt sich der KSV keineswegs besorgt, im Gegenteil bedeute das, "dass immer mehr überschuldete Menschen in Österreich diesen harten Schnitt machen und sich über einen Privatkonkurs ihre Schulden regulieren. Der Anstieg ist vor diesem Hintergrund ein grundsätzlich positives Zeichen", erklärt Hans-Georg Kantner, Leiter Insolvenz beim KSV1870.

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