Westliche Geheimdienste haben Syrien infiltriert

Die syrischen Rebellen, in den westlichen Medien ausschließlich  als unschuldige Opfer der dortigen Regierung dargestellt, sind nicht nur in internationale Machtspiele verwickelt – sie wurden auch von Agenten infiltriert. Die syrische Regierung stellt die Lage gänzlich anders dar. Sie setze sich nicht gegen das eigene Volk, sondern gegen ausländische Agitatoren zur Wehr. Das ist auch der Hintergrund der extremen Feuerkraft, mit der die Rebellenarmee ausgestattet ist.

 

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Die syrische "Revolution" gehört längst nicht mehr dem Volk.
Foto: Elizabeth Arrott / wikimedia / public domain

Hauptsächlich ist in diesem Auswuchs des Arabischen Frühlings der sogenannte "Westen" beteiligt. Der syrische Sicherheitsdienst will zahlreiche Beweise für dessen militärischer Verwicklung gesammelt haben. Bei der Einnahme der Rebellenhochburg Babar Amr wurden rund 700 bewaffnete Kämpfer festgenommen. Unter anderem stammten diese aus arabischen Ländern, der Türkei und "einigen europäischen Ländern wie Frankreich", so Salim Harba, syrischer Strategieexperte. Er bestätigte auch, dass es in Katar ein amerikanisch-arabisch gesponsertes "Koordinationsbüro" gebe, in dem amerikanische, französische und arabische Geheimdienstler sowie CIA- Mossad- und Blackwater-Agenten gemeinsam mit Mitgliedern des syrischen Übergangsrates versammelt seien.

In Syrien selbst wurden Tunnel und Lager der Rebellen ausgehoben, in denen sich zahlreiche hochentwickelte israelische, europäische und amerikanische Waffen und anderes Equipment befanden – teilweise wurden diese im Herstellerland noch nicht einmal getestet. Ebenso wurde ein amerikanisches E-Mail abgefangen, das bestätigte, dass Syrien bereits illegalerweise von NATO-Truppen durchsetzt ist. Bereits Anfang März wurden 13 verdeckte französische Armeeoffiziere, die sich unter den Rebellen befanden, festgenommen.

Der "Westen" leugnet nach wie vor, dass Truppen in Syrien stationiert seien. Bloß Frankreich weigert sich angesichts der neuen Entwicklungen, Auskunft über seine Truppen zu geben. Fest steht jedoch, dass die meisten westlichen Länder der Assad-Regierung die Kooperation bereits aufgekündigt haben. Trotz eines fehlenden internationalen Mandates, das sie zur Teilnahme am Konflikt berechtigen würde, werden die eigenen politischen Interesse notfalls auch mit Waffengewalt verfolgt. Assad argumentiert daher, dass seine Truppen nicht – wie in westlichen Medien fast ausschließlich dargestellt – gegen friedliche Demonsranten kämpfen, sondern sich gegen westlich unterstützte "Militärgangs" stellen.

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