Aus linksextremer Roter Antifa wurde „Red Revolution“

Offensichtlich hat die bisherige linksextreme Organisation „Rote Antifa“ der Mut verlassen. Anderes ist es nicht zu erklären, dass sie sich nach nicht einmal einem dreiviertel Jahr ihres Bestehens um einen neuen Namen umsehen musste. Aus der Roten Antifa ist die Red Revolution geworden. Hatte man im Sommer 2011 als Rote Antifa noch ganz auf die einenden Kräfte eines selbstverstandenen „Antifaschismus“ vertraut, so hat man im ersten Viertel des Jahres 2012 die Strategie und Ausrichtung geändert. Nun strebt man gleich eine neue „Weltrevolution“ an, bei der man als Bewegung an der Spitze mitwirken möchte. Als ideologisches Zunftzeichen haben sich die Linksextremisten einen roten Panther gewählt.

Linksextreme Antifaschisten werden zu Weltrevolutionären

Rote Antifa

Rote Antifa

Red Revolution ersetzt Rote Antifaschistische Aktion
Foto: Screenshot rote-antifa.at

Auf ihrer Webseite erklären die Revolutionäre die Ziele ihrer Gruppe so:

Sie soll eine Jugendorganisation sein, die sich nicht nur gegen Faschismus auf der Straße kämpft, sondern gegen alle Auswirkungen des Kapitalismus, und gegen dieses System selbst. Eine Jugendorganisation die sich vor allem auf die Jugendlichen der unteren und mittleren Schichten unserer Klasse orientiert und sie in den Kampf führt. Im Geiste von Marx, Engels, Lenin und Trotzki werden wir eine starke Jugendorganisation aufbauen und militant für unsere Zukunft, für die Zukunft unserer Klasse kämpfen. Damit wenn die arabische Revolution an Europas Tore klopft und die Ausbeuter vor ihr erzittern, wir nicht noch einmal verlieren, sondern diesmal die Herrschaft unserer Klasse über sie errichten. (Fehler im Original)

Kundgebung vor der Oper am 1. Mai geplant

Als „revolutionäre“ Jugendorganisation ist der 1. Mai der Red Revolution  natürlich ein hoher „politischer Weihetag“. So ruft sie für den Bereich Oper/Karlsplatz um 10 Uhr Vormittag zu einer Mai-Kundgebung auf. – in überaus martialischem wie auch naivem Ton:

An diesem Tag gehen wir auf die Straße, mit Fahnen und Trommeln. Wir demonstrieren und fordern mehr Rechte für Jugendliche und Lehrlinge. Wir kämpfen dafür vollen Lohn zu bekommen (nicht nur die paar hundert Euro Lehrlingsgehalt). Wir wollen ordentliche und sichere Arbeitsklamotten! Und wir wehren uns gegen nervige Chefs.

Kontaktdaten werden konspirativ gehalten

Obwohl man die Weltrevolution anstrebt, gibt man sich punkto Kontaktdaten eher konspirativ. So werden als Impressumsdaten der Web-Seite immer noch "Rote Antifa, 1050 Wien" genannt. Was ebenfalls geblieben ist, ist das Bekenntnis zu den gewalttätigen Ausschreitungen gegen friedliebende Ballbesucher des WKR-Balls 2012.

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