„Ohne Rom in die Zukunft!“ - Freiheitsmarsch am 14. April in Bozen | Unzensuriert.at

„Ohne Rom in die Zukunft!“ - Freiheitsmarsch am 14. April in Bozen

11. April 2012 - 8:55

Zu einer Großkundgebung unter dem Titel „Ohne Rom in die Zukunft“ hat der Südtiroler Schützenbund für Samstag, den 14. April 2012 nach Bozen eingeladen. Die Schützen wollen mit diesem Freiheitsmarsch einmal mehr das Recht auf Selbstbestimmung für Südtirol einfordern. Hintergrund ist der immer offener zu Tage tretende Abbau der Minderheitenrechte für die deutsche und ladinische Bevölkerung in Südtirol im Rahmen des italienischen Staatsverbandes. Vor allem im Zuge der Konsolidierung des italienischen Staatshaushaltes kommen auf Südtirol neue Belastungen zu. Die Autonomie wird immer weiter abgebaut, der Südtiroler Landeshaushalt massiv reduziert, Beiträge für deutsche und ladinische Publikationen gestrichen, Landesgesetze von Rom beeinsprucht und die Steuern und Abgaben erhöht. Dazu kommen Renovierungsmaßnahmen an ehemals faschistischen Prestigebauten und die Einführung der Mameli-Hymne im Schulunterricht.

Südtiroler Schützenbund und Südtiroler Heimatbund wehren sich gegen Rom

Freiheitsmarsch

Freiheitsmarsch

Großkundgebung der Südtiroler Patrioten
für "Los von Rom"!
Foto: Südtiroler Schützenbund

Vor diesem Hintergrund wehrt sich der Südtiroler Schützenbund, unterstützt vom Südtiroler Heimatbund, gegen die Bestrebungen Roms, die Selbstbestimmung der Südtiroler Bevölkerung immer weiter einzuschränken. Als Ausweg sehen die Südtiroler Patrioten einzig und allein eine Loslösung vom italienischen Staatsverband und eine Wiedervereinigung mit dem Heimatstaat Österreich. Initiator ist Elmar Thaler, der seit 2011 dem Südtiroler Schützenbund vorsteht und den Marsch gemeinsam mit den Südtiroler Schützenkompanien organisiert hat. Ursprünglich wollte man einen Marsch gegen die faschistischen Denkmäler in Bozen am 24. April abhalten. Da für diesen Zeitpunkt Gegendemonstrationen und ein Alpini-Treffen angesetzt waren, wichen die Südtiroler Patrioten auf den 14. April aus. Der Marsch führt von der Fagenstraße zum Landhausplatz. Anlässlich eines Haltes beim Regierungskommissariats soll Vertretern Roms eine Resolution übergeben werden, am Bozner Landhausplatz sollen die Südtiroler Landespolitiker aufgefordert werden, eine Loslösung Südtirols vom Staat Italien in die Wege zu leiten.

FPÖ unterstützt Südtiroler Patrioten

Die FPÖ unterstützt die Südtiroler Patrioten in ihren Bestrebungen einer Loslösung von Rom. Die beiden Nationalratsabgeordneten Werner Neubauer und Mathias Venier werden am Samstagam Freiheitsmarsch teilnehmen. FPÖ-Südtirolsprecher Werner Neubauer dazu:

Alpini-Aufmarsch, Zwangsbeglückung durch die Mameli Hymne, Verstoß gegen Mailänder-Abkommen, Androhung der Klage gegen Autonomiestatut in Brüssel, sind nur ein kleiner Auszug an Gemeinheiten, mit denen Italien permanent seine Herrschaft über Südtirol zum Ausdruck bringt und den Menschen die Loslösung von Italien mehr und mehr erleichtert. Die Verleihung der doppelten Staatsbürgerschaft an jene Menschen, die im Sinne des Artikel 70, 78 und 80 des Staatsvertrages von St. Germain en Laye davon berührt sind, ist der erste richtige Schritt für unsere Landsleute südlich des Brenners zu Erlangung der Tiroler Landeseinheit.

Dazu ergänzt der Nordiroler FPÖ-Nationalrat Mathias Venier:

Vier Wochen vor dem unseligen Alpini-Aufmarsch ist dieser Aufmarsch der Schützen ein wichtiges und auch richtiges Signal an Italien, endlich nach 90 Jahren das Land südlich des Brenners aufzugeben und es in die Wiedervereinigung Tirols zu entlassen.

Neben tausenden Südtriolererinnen und Südtiroler werden auch zahlreiche Nord- und Osttiroler sowie Unterstützer Südtirols aus dem übrigen deutschen Sprach- und Kulturraum erwartet.

NeN

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