Wiener SP-Stadträtin glänzt durch naive Inkompetenz

Am 16. April stellte „Der Standard“ ein Interview von Hans Rauscher mit Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger ins Netz. Rauscher stellt relativ kritische Fragen, Frauenberger versucht sich als einsichtig und zukunftsorientiert. Dabei liefert sie aber einen unfreiwilligen Beweis, dass sie die Thematik und aus ihr resultierende Problematik der Integration nicht einmal ansatzweise verstanden hat.

Rauscher spricht die Rekrutierung von Arbeitskräften aus ru?ckständigen anatolischen Gebieten an und Frauenberger gibt zu: „Wir haben alle genommen, die kamen.“ Man tue jetzt auch mehr fu?r Integration. Allein letztes Jahr habe man 2 Millionen Euro fu?r spezifische Spracherwerbsprojekte ausgegeben. Rauscher weist bei dieser Gelegenheit hin, dass diese hohe Summe relativ zu sehen sei und deutet die permanent Propagandawalze an: „2 Millionen Euro verliert der Presse- und Informationsdienst am Gang!

Als Rauscher darauf hinweist, dass Tu?rkei-Premier Erdogan tu?rkische Schulen im Ausland primär als Förderung der tu?rkischen Kultur will, zeigt sich Frauenberger „verwundert“, dass sich niemand u?ber eine französische Schule aufrege, aber viele sehr wohl u?ber eine eventuelle tu?rkische. Rauscher wirft ein, dass fu?hrende tu?rkische Institutionen wie z. B. der Verein ATIB dem tu?rkischen Staat unterstehen. Frauenberger winkt sofort ab und weiß u?ber die Moscheen- und Minarettebauer nur folgendes zu sagen: „ATIB ist ein Verein, der ausgesprochen gut kooperiert“ und „ATIB leistet einen wichtigen integrationspolitischen Beitrag“. Es sei im u?brigen die „Bringschuld der Stadt, die Vielfalt wahrzunehmen und Angebote zu machen“.

Gegen Ende des Gesprächs kommt es zu einem Disput zwischen Rauscher und Frauenberger wegen des islamischen Kopftuchs, das als eigenes siebenminu?tiges Video vom 23-minu?tigen Hauptteil separiert wird. Als Rauscher beklagt, dass man am Brunnenmarkt immer mehr Frauen mit Kopftuch sehe, geht Frauenberger in die Offensive: „Mich stört das Kopftuch nicht! – Was haben Sie gegen das Kopftuch?“ Rauscher zaudernd: „Ich halte es fu?r ein Symbol der Unterdru?ckung!“ Es gehe ja nicht nur ums Kopftuch, diese „langen, sackartigen Gewänder“ hätte es bei uns auch gegeben – aber vor 100 Jahren.

Frauenberger entgegnet, als „Feministin“ sehe sie das ähnlich, aber ein Verbot wu?rde den Zugang zu den Mädchen erschweren. Außerdem: Wenn finanziell unabhängige Frauen ihr Kopftuch freiwillig tru?gen, wäre das u?berhaupt kein Problem. Wenn also die islamistische Indoktrinierung so weit gediehen ist, dass die Unterdru?ckten ihre Unterdru?ckung selbst feiern, ist scheinbar alles in Ordnung.

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