Deutsche Piratenpartei schränkt Pressefreiheit ein

30. April 2012 - 13:52

Dieter SteinDie Piraten erweisen sich in ihrer „Schwarmintelligenz“ als schnell lernfähig. Die vom Medien-Establishment geforderte Abgrenzung gegenüber jedweden rechten Tendenzen haben sie in Deutschland blitzartig vollzogen. Im Sinne einer Fleißaufgabe wurden nicht bloß jene verdammt, die selbst „rechte Ansichten“ vertraten, sondern auch solche, die sich nicht bedingungslos für ein Diskussionsverbot mit Kritikern der Political Correctness aussprachen. In konsequenter Fortführung dieser Übungen geht man nun auch daran, die Pressefreiheit in Bezug auf die eigene Partei einzuschränken. Einem Reporter der konservativen Wochenzeitung Junge Freiheit wurde die Akkreditierung für den Parteitag am Wochenende entzogen.

Dieter Stein

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JF-Chefredakteur Dieter Stein kritisiert die Einschränlkung der
Pressefreiheit durch die deutsche Piratenpartei.
Foto: Junge Freiheit

Die Piraten wanden sich dabei ziemlich, wie die JF nun selbst bekanntgab. Zehn Tage vor dem Parteitag wurde die ursprünglich erteilte Akkreditierung unter Hinweis auf die von der JF „vertretenen politischen Inhalte“ zurückgezogen. Dann wiederum wurde dem Journalisten eine „einfache Presseakkreditierung“ – „ohne gesonderte Privilegien“ – vor Ort in Aussicht gestellt, allerdings trotz Vorlage eines Presseausweises verweigert. Am Montag entschuldigte sich die Pressesprecherin Anita Möllering für das Geschehen und sprach von Missverständnissen.

JF-Chefredakteur Dieter Stein hält seine Kritik trotz dieser Entschuldigung aufrecht: „Wir akzeptieren das Verhalten der Piraten in keiner Weise. Uns steht als unabhängige Wochenzeitung das gleiche Recht auf Berichterstattung zu, wie jedem anderen Medium in Deutschland auch.“ Ein solches Verhalten sei man bislang von der Linkspartei gewohnt gewesen. „Aber die schreiben sich auch nicht Transparenz auf ihre Fahnen“, kritisierte Stein.

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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...nämlich die Bürgerlichen zu spalten (und - wie man heute sieht - auch recht gut gelungen ist: die ÖVP versucht seit dem unsäglichen Buzek, der einstens mit dem Vranz im Siegesrausch der EU-Abstimmung die Internationale gesungen hat, die Sozis links zu überholen), gelingt nun mit den Piraten auf der kommunistischen Seite.

Ob sich die unterschiedlichen kommunistischen Gruppierungen (ja, auch die SPÖ sind Kommunisten, immerhin beruht ihr eigenes Verständnis auch auf dem kommunistischen Manifest) sich später zusammenstreiten und eine Koalition bilden (können), ist wohl direkt abhängig von der Wanderung der Wählerstimmen.

Noch eines: bin immer wieder überrascht, wie deppert die Internet-Junkies sind! Wie kann man bloß eine Piratenpartei wählen?! Das ist offensichtlich die Kläranlage aller Parteien: hier versammelt sich alle Scheiße!

Bild des Benutzers regimegegner
Bild des Benutzers regimegegner
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hier haben sich die linken ihre eigene opposition erschaffen, mit deren stimmen sie noch mehr kontrolliert und manipuliert. und die dümmsten der wähler die meinen sich einer piratenpartei die absolut nichts mit dem wahren freiheitsgedanken eines piraten zu tun haben anzudschliessen wählen somit die linken zecken weiter...bravo zu dieser intelligenz des pisa-geschulten sklaven-schafes

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und deshalb werden sie von den Gazetten gefördert. Besonders aufdringlich war heute der Deutschlandfunk.
http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/04/30/nach-feierabend-verkleide...

Bild des Benutzers Josef Berger
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Italien: Beppe zeigt es PI und den Piraten , wie man Blogpolitik macht.
http://dolomitengeistblog.wordpress.com/2012/04/30/italien-beppe-zeigt-e...

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