Solingen zittert vor gewalttätigen Salafisten

BildEine große Gruppe von Salafisten hat am 1. Mai in Solingen das wahre Gesicht dieser radikalislamischen Splittergruppe gezeigt. Mit roher Gewalt, mit Stangen und Steinen gingen die Fanatiker auf die Polizei und auf Aktivisten der Bürgerbewegung PRO NRW los. Diese hatten zuvor im Rahmen einer Kundgebung der „Freiheit statt Islam“-Tour Karikaturen des dänischen Zeichners Kurt Westergaard gezeigt, was die bereits angespannte Lage eskalieren ließ.

Steine

Steine

Diese Steine wurden von Salafisten auf die freiheitlichen
Kundgebungsteilnehmer geschleudert.
Foto: www.freiheitliche.me

Die Moschee in Solingen gilt als Brutstätte des radikalen Islam. Von hier aus sandte jüngst auch der Islamist Mohammed Mahmoud seine hasstriefenden Videobotschaften in die Welt. Er war nach Deutschland ausgewandert, nachdem er in Österreich eine vierjährige Haftstrafe wegen Bildung und Förderung einer terroristischen Vereinigung abgesessen hatte. Jetzt will ihn Deutschland ausweisen, weil er eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit darstelle. Schon vor dem Gewaltexzess gegen die PRO-Kundgebung waren die Solinger Bürger daher sensibilisiert. Viele leben in Angst vor den muslimischen Extremisten, wie ein Bericht der Sendung „Lokalzeit“ für den Westdeutschen Rundfunk aus dem Februar 2012 zeigt.

Bei der Kundgebung gingen die Salafisten mit brutaler Gewalt vor, durchbrachen eine Polizeisperre und warfen Steine auf die Kundgebungsteilnehmer. Drei Polizisten und ein Passant wurden teilweise schwer verletzt. Während sich die PRO-Aktivisten zunächst von der Polizei im Stich gelassen fühlten, griff diese offenbar im weiteren Verlauf des Tages doch noch hart durch. Laut Polizeibericht wurden 44 Personen aus der salafistischen Szene, darunter 2 Jugendliche festgenommen. Dieses Video zeigt den Ausbruch der Gewalt und die Festnahme einiger Extremisten.

Ein Großteil der Salafisten versuchte sich offenbar durch eine Flucht in die Moschee der Festnahme zu entziehen, doch die ließ in diesem Fall nicht locker. Im Bericht heißt es dazu:

Zur Festnahme in die Moschee geflüchteter Straftäter und zur Auffindung von Beweismitteln wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Wuppertal das von den Salafisten genutzte Gebetshaus an der Konrad-Adenauer-Straße durchsucht. Insgesamt 37 Personen, die sich in bzw. vor der Moschee aufhielten, wurden zwecks Identitätsfeststellung festgenommen und nach Wuppertal transportiert. Die Durchsuchungsmaßnahmen in der Moschee dauern aktuell noch an. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt gegen alle Festgenommenen wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch.

Die PRO-Bewegung setzte ihre Tour nach der Schrecksekunde fort und stattete am 1. Mai noch den Moscheen in Remscheid und Bergisch-Gladbach einen Besuch ab, wo die Kundgebungen – abgesehen von den üblichen Störversuchen Linksextremer – ruhig verliefen. Am 2. Mai stehen Oberhausen, Herten und Hamm auf dem Programm. Hamm gilt als eines der Zentren radikaler Salafisten um den ehemaligen Boxer Pierre Vogel. Der Nachfolgeverein der aufgelösten Organisation „Einladung zum Paradies“ ist in der westfälischen Stadt ansässig.

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