„Ficken“ als Beitrag zur Bildungspolitik

Eine sprachlich besonders ausgeprägte Kampagne zur Bildungspolitik läuft derzeit bei der Sozialistischen Jugend (SJ). Unter dem Motto „Ficken?! – Endlich Klartext reden!“ will die SPÖ-Jugendorganisation etwas zur Aufklärung der Jugendlichen beitragen. Dabei bedient sie sich heiterer Methoden.

In der Linzer Landstraße wurde im März eine „Tabuzone – Diesmal nicht ab 18!“ aufgestellt, wo junge Besucher den Aufklärungsfilm „Sex We Can“ – eine recht phantasievolle Adaptierung des Erfolgs-Slogans von Barack Obama – ansehen konnten. Dazu gab es zwei überdimensionale „Riesengenitalien“, um für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen.

Programmatisch ist die Initiative wie erwartet im Alt-68er-Stil gehalten. „Es braucht eine umfassende Information für junge Menschen, die ihnen Selbstvertrauen und Lust gibt, ihre Sexualität zu entdecken und zu leben, so wie sie es wollen“, so eine Initiatorin. Die SJ will deshalb eine moderne Sexualerziehung – weg vom „Frontalsexualkundeunterricht“ – als eigenständigen Pflichtgegenstand, der von eigens ausgebildeten Pädagogen betreut wird.

Verhütung soll zudem auch zur Männersache werden, nachdem „fast alle Verhütungsmittel – bis auf das Kondom – für Frauen sind“. Diese sollen generell gratis abgegeben werden, Kondome auch kostenlos in den Schulen erhältlich sein.

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