Claudia Schmieds eigenartiger Mathematiktest

Am 23. Mai 2012 findet an in den achten Schulstufen ein gemeinsamer Mathematik-Test statt. Das Ergebnis soll zeigen, ob bei den heimischen Schülern jene Kernkompetenzen vorhanden sind, die nach dem Lehrplan  vorgeschrieben sind. Initiator ist das Unterrichtsministerium. Die Ergebnisse wären eine gute Basis, um auch ein Schulranking zu erstellen, die zuständige SPÖ-Unterrichtsministerin Claudia Schmied lehnt dies allerdings ab. Damit ist wieder keine Transparenz bei den Bildungsstandard gegeben.

Mathematik-Test als Bestandsaufnahme

Entwickelt hat den Mathematik-Test das Bundesinstitut für Bildungsforschung. Die dabei zu Grunde gelegten Standards orientieren sich am Bildungsniveau, das Schüler nach acht Jahren im Fach Mathematik aufweisen sollen. Ziel ist eine Bestandsaufnahme, in welchem Ausmaß die Schüler die gesetzten Ziele auch tatsächlich erreichen. Der Mathematik-Test ist die Basis für weitere Prüfungsläufe dieser Art. Nach Mathematik sollen auch die Fächer Deutsch und Englisch abgeprüft werden. Gleichzeitig sollen in den Volksschulen ähnliche Tests stattfinden, um das dortige Niveau zu erheben.

Ohne Schulranking wenig Aussagekraft

Im sollen die Ergebnisse feststehen. Jeder Schüler bekommt sein Ergebnis, die betroffenen Lehrer erhalten ein Gesamtergebnis ihrer Klasse. Der Test hat jedoch einen Haken: Gesamtschulergebnisse und ein Ranking der einzelnen Schulstandorte und Schultypen sind nicht vorgesehen. Auch ein Bundesländerranking wird von der SPÖ-Unterrichtsministerin nicht zugelassen. Damit bleibt der Gesamttest ohne zentrale Aussagekraft, darüber hinaus wird auch eine österreichweite Diskussion über das Ergebnis verhindert. Insider vermuten, dass Schmied eine neuerliche Diskussion über Gymnasien und Neue Mittelschulen unterbinden möchte.

Kosten belaufen sich auf 36 Millionen Euro

Obwohl man von Seiten des Unterrichtsministeriums die Kommunikation der kompakten Gesamtergebnisse verhindern möchte, explodieren die Kosten für dieses Projekt. Allein bisher sollen unglaubliche 36 Millionen Euro in die Überprüfung der Bildungsstandards geflossen sein, die Kosten für Auswertung und weitere Tests sind noch offen.

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