Causa Graf: Bürger gehen Medien nicht auf den Leim

Seit Dienstagabend steht der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf in einem Trommelfeuer schwerster Angriffe auf seine Integrität. Er soll die heute 90-jährige Gertrud Meschar übers Ohr gehauen und um ihr Vermögen erleichtert haben. Jetzt enthalte er ihr die Erträge ihres Vermögens vor, nicht einmal eine Taxifahrt könne sie sich leisten, sagt die alte Dame. Die Medien transportieren im üblichen anti-freiheitlichen Kampagnenstil Vorwürfe in großer Breite und formulieren deren Entkräftungen – wenn überhaupt – unverständlich in einen kurzen Absatz am Ende des Artikels. Martin Graf steht als Erbschleicher da. Man müsste meinen, er sei nun sturmreif geschossen.

Die Kronen Zeitung, die im Gegensatz zu den meisten anderen Medien noch etwas auf Volkes Stimme hält und Lesermeinungen breiten Raum gibt, machte im Internet die Probe aufs Exempel. Seit gestern lautet die Frage: „Soll Martin Graf als Dritter NR-Präsident zurücktreten?“ Würden die Menschen glauben, was in den Zeitungen steht und im Fernsehen ausgestrahlt wird, dürften diese Frage wohl kaum mehr als 5 Prozent der Bevölkerung mit „Nein“ beantworten. Doch die Realität sieht ganz anders aus. Mit Stand 26. Mai 2012, 11 Uhr, liegen die Graf-Befürworter mit 50,2 Prozent vor den Graf-Gegnern. Ein klares Zeichen dafür, dass die Macht der staatlich gesponserten Mainstream-Medien und ihrer somit ebenfalls von den herrschenden Politikern und Parteien abhängigen Journalisten immer mehr bricht.

Die Zusammenhänge und Verwicklungen zwischen den in dieser Causa besonders intensiv berichtenden Journalisten und den Hintermännern der Vorwürfe gegen Graf rund um den Rechtsanwalt Alexander Hofmann sind übrigens beachtlich. Unzensuriert.at wird in Kürze darüber berichten.

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