Großfeuer in Coburg während Landsmannschafter-Treffen

Die Innenstadt der nordfränkischen Stadt Coburg stand heute Nacht in Flammen. Die Ursache ist noch unklar. Es liegt jedoch der Verdacht nahe, dass linksextreme Proteste gegen das jährliche Treffen der Landsmannschaften und Turnerschaften im Rahmen des „Coburger Convents“ (CC) damit zu tun haben könnten. In den Medien ist von einem „nicht genehmigten Feuerwerk“ die Rede. Der Brand brach kurz nach 1 Uhr früh im Nachbarhaus jenes traditionellen Gasthauses aus, in dem noch rund 500 Verbindungsstudenten feierten.

Die Folgen des Brandes sind verheerend. Mindestens sechs, nach anderen Quellen acht Häuser wurden völlig zerstört. Ein Übergreifen auf das Stadtarchiv und das berühmte Coburger Puppenmuseum konnte offenbar verhindert werden. Die Zahl der Verletzten wird mit 13 angegeben, großteils erlitten sie Rauchgasvergiftungen. Zahlreiche Bewohner der Coburger Innenstadt mussten die Nacht in Notquartieren verbringen.

Feuerwerksrakete als Auslöser vermutet, aber nicht bestätigt

Während der Umstand, dass in Coburg derzeit die Mitglieder der Landsmannschaften und Turnerschaften tagen und linksextreme Organisationen dagegen heftige Proteste angekündigt haben, in den meisten Medien verschwiegen wird, stellt das Coburger Tageblatt in seinem Internet-Portal inFranken.de diesen Zusammenhang sehr wohl her:

Der Notruf war um 1.18 Uhr eingegangen: Feuer im Gebäude Herrngasse 12! Das ist das Nachbargebäude der Traditionsgaststätte Loreley, in und vor dem zu dieser Zeit noch etwa 500 Teilnehmer des CC-Pfingstconvents versammelt waren. Die wegen des CC ebenfalls anwesende Bereitschaftspolizei kümmerte sich darum, dass sowohl diese Menschen als auch alle Anwohner des gesamten Quartiers zwischen Herrngasse, Marktplatz und Steingasse ihre Wohnungen verließen.

Linksextreme kündigten Proteste gegen CC-Treffen an

Was auch hier freilich verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass die Bereitschaftspolizei nicht wegen der Verbindungsstudenten, sondern wegen der gegen sie gerichteten zu erwartenden Ausschreitungen anwesend war. Und das Coburger Tageblatt klärt leider auch nicht darüber auf, wer der Initiator des nicht genehmigten Feuerwerks sein könnte, nach dem nun angeblich die Polizei ermittelt.  Zu Protesten gegen das CC-Pfingstreffen haben unter anderem die „Antifa Bamberg“ sowie ein „Coburger Aktionsbündnis gegen rechtsradikale Aktivitäten“ (CARA) aufgerufen, dessen Webseite plötzlich nicht mehr erreichbar ist.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

  Dieses Video könnte Sie auch interessieren:
Copy link