Filmtipp: Wie tolerant ist der Islam?

Das syrisch-orthodoxe Kloster „Mor Gabriel“ in der Türkei ist eines der ältesten verbliebenen christlichen Zentren weltweit. Und möglicherweise die letzte Bastion der dort ansässigen aramäischen Bevölkerung vor dem Islam. In einer fragwürdigen Siedlungsklage versuchen kurdisch-islamische Dörfer aus der Umgebung das ehrwürdige Kloster zu erstreiten, da es sich angeblich auf dem Grund einer ehemaligen Moschee befindet. Und das obwohl es zur Gründungszeit des Klosters (397 n. Chr.) noch gar keine kurdischen oder türkischen Dörfer gegeben hatte, noch nicht einmal den Islam und somit auch sicher keine Moscheen.

Mor GabrielMor Gabriel in Südostanatolien ist Sinnbild für die Christenverfolgung in islamischen Ländern. Gab es 1923 in Istanbul, dem früheren Konstantinopel, noch 11.000 Immobilien der griechisch-orthodoxen Kirche, so sind es heute nur noch 490, von denen viele zwangsweise geschlossen worden sind. Über 10.000 wurden vom Staat enteignet, weggenommen oder verstaatlicht, kirchliche Gebäude geschändet, indem sie zu Vergnügungszwecken missbraucht werden.

Noch 1960 lebten in Istanbul 120.000 griechische Christen, heute nur noch 3000. 1969 wurde das Theologische Seminar der Armenier durch den türkischen Staat geschlossen, die Einrichtung einer armenischen Caritas verboten. Diese kurzen Beispiele verdeutlichen die angespannte Situation des Konfliktes zwischen Christen und Muslimen.


Die DVD „Wie tolerant ist der Islam?“, 8 Minuten, ist für 5,95 Euro im Drei Linden Filmverlag erhältlich.

Foto auf der Starseite: Christian Koehn

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