Gewinnspiel: Das historische Rätsel – Wilhelm Exner

Die nunmehr gesuchte historische Persönlichkeit wurde im Mai des 19. Jahrhunderts als Kind einer Beamtenfamilie geboren, verbrachte ihre Kindheit in Gänserndorf und übersiedelte erst in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts nach Wien.

Unsere gesuchte Person studierte in Wien am Polytechnischen Institut und unterrichtete im Anschluss darauf in der Landstrasser Oberrealschule. Allerdings führte sie ihr Weg schon bald in ein Kronland der damaligen Donaumonarchie, wo sie Lehrer für technische Fächer wurde.

Ihr beruflicher Werdegang ging steil bergauf, und so dauerte es nicht lange, bis sie mit einer Professur an einer Forstakademie bedacht wurde. Ihre Forschungsschwerpunkte lagen im Bereich der Forstwissenschaften und hier in erster Linie im forstlichen Bau- und Maschineningenieurswesen. Bei ihrer Pensionierung, welche zur Jahrhundertwende stattfand, konnte sie auf eine beachtliche Karriere zurück blicken – unter anderem bekleidete sie mehrmals das Amt des Rektors "ihrer" Universität.

Die reine akademische Laufbahn war unserem Tausendsassa allerdings nicht genug! Er gilt als der Gründer einer heute noch bestehenden, wie auch europaweit bekannten Schule. An dieser Schule führte er Lehr- und Versuchsanstalten ein, um den Bedarf an Führungskräften in diesen Berufssparten zu garantieren. Er kann also als einer der Vorreiter der modernen berufsbildenden Schulen in Österreich gelten.

Auf Grund ihres Berufes konnte unsere historische Persönlichkeit viele Reisen unternehmen und brachte vom Besuch einer weltbekannten Ausstellung eine Idee mit, welche sie nicht mehr losließ. Von dem Wunsch beseelt, eine "Institution" besonderen Ranges zu gründen, begann sie damit, alle ihre Kontakte zu bündeln, und so gelang es ihr auch, den damaligen Kaiser auf ihre Seite zu bringen. Wegen eines sehr unerfreulichen Ereignisses in der zweiten Dekade des 20. Jahrhunderts konnte allerdings die Einweihung erst wieder in ruhigeren Zeiten vorgenommen werden.

Auch politisch war unsere Persönlichkeit sehr aktiv. Sie übte das Mandat eines Abgeordneten aus und wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts Mitglied des Herrenhauses.

Zu ihren erwähnenswertesten außeruniversitären  Leistungen zählen die Einrichtung von "Interessenvertretungen" und die Gründung eines "Vereines", welcher bis heute besteht und so manchen Hersteller von technischen Geräten schon graue Haare eingebracht hat. Unsere gesuchte Person selbst leitete diesen Verein fast 20 Jahre lang. 

Nach ihrem Tode wurde sie in einem Ehrengrab der Stadt Wien beigesetzt, aber auch ihre ursprüngliche Heimatgemeinde Gänserndorf ehrte sie, indem sie einen Platz nach ihr benannte. Auch einer der schönsten Säle in einem bekannten Wiener Palais trägt ihren Namen – wie auch eine sehr bekannte und begehrte Auszeichnung für Technik.

Kleiner Tipp. Unsere gesuchte Person ist Mitglied einer Burschenschaft und beteiligte sich an der Organisation einer der größten couleurstudentischen Veranstaltungen des 19. Jahrhunderts in Wien.

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