Experten für Ausstiegsklausel aus der Euro-Gemeinschaft

Die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" befragte 91 Professoren für Wirtschaftswissenschaften an deutschen Universitäten nach ihrer Meinung zu den aktuellen wirtschaftspolitischen Problemen der Eurozone. 70 der 91 befragten Experten befürworteten die Forderung nach einer Ausstiegsklausel für Länder, die nachhaltig gegen die Maastricht-Kriterien verstoßen – eine Forderung, die in Österreich nur die FPÖ erhebt. Um die langfristige Stabilität der Währungsunion gewährleisten zu können, sprachen sich die Befragten für geeignete Sanktionsmöglichkeiten im Fall von Verstößen gegen die Kriterien aus. Direkte Geldzahlungen an einen in Probleme geratenen Mitgliedsstaat werden ebenfalls mehrheitlich abgelehnt.

Statt sich nach den Empfehlungen von Experten zu richten, hilft man sich in Brüssel beim "Weiterwurschteln" und verschenkt ununterbrochen unser Steuergeld. In Griechenland lebt man dagegen weiterhin in Saus und Braus. Zum Vergleich: Die Reallöhne verzeichneten in Griechenland im Zeitraum von 2000 bis 2008 den gewaltigen Anstieg von 39,6 Prozent. In Deutschland sanken sie hingegen um 0,8 Prozent. Dass die Bewohner des mittlerweile weniger ruhmreichen Hellas über ihre Verhältnisse leben, lässt sich jetzt auch von noch so solidarischen Politikern nicht mehr leugnen.

Zu alldem kommen noch weitere Belastungen: Österreich übernimmt 12 bis 13 Milliarden Euro an Haftungen für einen Fonds, der ein Übergreifen der Krise auf Portugal und Spanien verhindern soll. Wer von Josef Pröll Widerstand erwartet hat, täuscht sich. Der gescheiterte Finanzminister hat staatstragenderweise bereits verkündet, diese Hilfen zu gewähren.

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