Nordkoreanische Kinder verhungern im „kommunistischen Paradies“

Immer schlimmer gestaltet sich die Hungersnot im „kommunistischen Paradies“ Nordkorea. Vor allem Kinder und Jugendliche sind stark betroffen. Zum Hunger kommen mangelnde medizinische Gesundheitsvorsorge und andere soziale Mängelerscheinungen in der nordkoreanischen Gesellschaft. Ohne Hilfe durch die Vereinten Nationen (UNO) wäre das nordkoreanische Regime schön längs kollabiert. Kim Jong-un, der neue kommunistische Führer ignoriert jedoch offiziell die Bedürfnisse seiner Bevölkerung und lässt sich viel lieber als „geliebter“ kommunistischer Machthaber feiern.

Kim Jong-un lässt eine Million nordkoreanischer Kinder hungern

Fast eine Millionen nordkoreanische Kinder leiden aktuell an Unterernährung, haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und erhalten keine medizinische Gesundheitsvorsorge. Folge davon ist, dass etwa ein Drittel der Kinder unter fünf Jahren in ihrer körperlichen Entwicklung gestört sind. Durch Mangelerscheinungen und chronische Krankheiten schnellt die Säuglings- und Kindersterblichkeit nach oben. Ein kürzlich erschienener Bericht der UNO bringt nun erschreckende Details an die Öffentlichkeit. „16 Millionen Menschen sind von chronischer Ernährungsunsicherheit, einer hohen Mangelernährungsrate und tiefwurzelnden wirtschaftlichen Problemen betroffen“, erklärt UNO-Landeskoordinator Jerome Sauvage.

Für Propaganda spielt Kim Jong-un den „Kinderfreund“

Während die soziale und medizinische Lage in Nordkorea sich fortlaufend verschlechtert, wird dies vom herrschenden Regime ignoriert. Anlässlich eines sechstägigen Kinderfestes ließ Kim Jong-un rund 20.000 Kinder im „Kim-Il-sung-Stadion“ versammeln. In einer Propagandaveranstaltung nach bester kommunistischer Tradition ließ er die Kinder wissen: "Koreas Zukunft hängt von euch ab. Das Korea, dem ihr vorstehen werdet, wird ein Land voll Lachen und Glück sein, und außerdem das stärkste Land der Welt." Für die daheimgebliebenen hungernden Geschwister der Anwesenden wohl nur ein schwacher Trost.

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