Grünpolitiker stören mit Megalärm Volksschul-Unterricht

Es ist kurz nach elf Uhr vormittags, als vor der Volksschule Strohgasse im dritten Wiener Gemeindebezirk ein Höllenlärm losbricht. An der Ecke Reisnerstraße und Strohgasse steht ein kleines, aber umso lauteres Grüppchen Frauen. Das Transparent identifiziert sie als Grüne. An vorderster Front: Nationalratsabgeordnete Alev Korun, assistiert von Nationalratskolleginnen und einigen weiteren Gesinnungsgenossinnen. Eine maskierte Dame quält eine E-Gitarre und aus dem Lautsprecher tönt ohrenbetäubende Musik.

Free Pussy Riot

"Free Pussy Riot", also befreit Pussy Riot, steht auf ihrem Transparent. Wer nicht weiß, wer oder was "Pussy Riot" ist, hat nicht viel verpasst. Es handelt sich um eine russische Damen-Punk-Band, die sich bisher dadurch auszeichnete, staatliche und kirchliche Institutionen mit ihrem linksradikalen Aktionismus so lange zwangszubeglücken und zu provozieren, bis drei ihrer Mitglieder im Gefängnis landeten. Am 21. Februar hatten fünf maskierte Frauen den heiligen Altarvorraum der Christi-Erlöser-Kathedrale in Moskau gestürmt und dort lautstark eine Anti-Putin Manifestation zum Besten gegeben. Dabei scheint es sich um die Mitglieder dieser Punk-Band gehandelt haben. Drei von ihnen wurden kurz darauf ausgeforscht und unter der Anklage "besonders schwerwiegende Störung der öffentlichen Ordnung, organisiert als Gruppe, Aufhetzen gegen religiöse Lehren" inhaftiert. Bei der Christi-Erlöser-Kathedrale handelt es sich um den wichtigsten Sakralbau der russisch-orthodoxen Kirche, in seiner religiösen Bedeutung vergleichbar mit dem Petersdom in Rom. Zudem ist das Gebäude ein Symbol für die Überwindung des Kommunismus. Weltweit fühlen sich gläubige orthodoxe Christen durch die Schändung der Kirche in ihren religiösen Gefühlen verletzt. Genau das war wohl auch die Intention der Randale, die vom russisch-orthodoxen Patriarchen aufs Schärfste verurteilt wurde.

Feministisch und antisexistisch…

Der Blog "rosa antifa wien" beschreibt die Randaliererinnen folgendermaßen: "Pussy Riot sparen nicht mit Kritik an Kirche und Nationalismus, sie sind explizit feministisch, antisexistisch und treten klar gegen Homophobie und Rassismus auf." Das erinnert frappant an Phrasen, die Grüne gerne in den Raum stellen. Und natürlich sind die streitbaren Punkerinnen unschuldig verfolgte Opfer des bösen Putin-Regimes.

Adressat des grünen Lärmterrors waren also nicht die Volksschüler, deren Unterricht erheblich gestört wurde und auch nicht die zivilen Anrainer, die vom Krawall der Grüninnen beglückt wurden, sondern die nahegelegene russische Botschaft. Als sich Frau Korun und ihre Mitstreiterinnen ausgetobt hatten, rollten sie ihr Transparent ein und zogen wieder ab. Offen bleibt jedoch die Frage, weshalb das Innenministerium derartige Krawalldemos vor Schulen genehmigt.

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