Klimaschutz: Das Geschäft mit der Angst

Kürzlich ist in Rio de Janeiro die Umweltkonferenz der Vereinten Nationen zu Ende gegangen. Bezeichnender Weise war der Inhalt des Abschlussdokumentes schon vor Beginn der Konferenz fest gestanden. Dies nahm der ORF zum Anlass, eine illustre Runde unter dem Titel “Klimaschutz ade – Hinter uns die Sintflut? ins „Zentrum“ zu laden. Antwort auf die Frage bekam der Zuseher von den Teilnehmern  zwar nicht, dafür verhalf der ORF der Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, wieder einmal zu einem Fernsehauftritt. Viel wusste sie zur Klimathematik nicht beizutragen.

Dafür erfuhr man, dass ihre ganze Sorge den Kindern in den Entwicklungsländern gilt, wir für die ganze Welt verantwortlich sind und die österreichische Maschinenbaufirma Andritz für ein Staudammprojekt in Brasilien Turbinen liefert. Als Vertreter der Bundesregierung war Minister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) geladen. Dieser gab zu, dass die Selbstverpflichtung Österreichs zur Verringerung des CO2-Ausstoßes von Anfang an nicht realistisch war. Sehr realistisch sind allerdings die Millionen-Zahlungen, die auf Österreich aufgrund des Nichterreichens dieser Vorgabe zukommen. Aber er zahle (mit unseren Steuergeldern) gerne, da damit im Ausland Umweltprojekte finanziert würden. Falsch finde er den Ausstieg Kanadas, das sich damit Milliarden-Zahlungen erspart hat.

Unzensuriert-Magazin: Das Geschäft mit der Angst

Einen anderen Ansatz verfolgt der freiheitliche Energie- und Umweltsprecher Norbert Hofer. Im Anfang Juli erscheinenden Unzensuriert-Magazin, das sich schwerpunktmäßig der Energiepolitik widmet, rechnen Hofer mit der Kyoto-Praxis und den damit verbundenen Zahlungen ab und fordert, das Geld lieber in Österreich in den Ausbau erneuerbarer Energien zu stecken, damit Arbeitsplätze im Land zu fördern und Österreich damit unabhängiger zu machen:

Irgendwann muss sich die heimische Politik daher von der Idee verabschieden, dass man notwendige Maßnahmen in Österreich durch ein Freikaufen – freilich nicht durch eigenes Geld, sondern durch das Geld des Steuerzahlers – umgehen kann. Und hier geht es in Wirklichkeit nicht um den Klimawandel und die Hysterie, die rundherum erzeugt wurde, um den Menschen die Brieftaschen zu öffnen. Es geht vor allem darum, Österreich unabhängiger zu machen von Öl und Gas, das vornehmlich aus demokratiepolitischen Entwicklungsregionen stammt, oder von Kernkraft, die heute noch immer ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt. Während in den letzten Jahrzehnten viele Kriege um Öl geführt wurden, sind nun die Gasvorkommen in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Nicht nur die USA, auch europäische Länder haben sich in den letzten Jahrzehnten militärisch in Regionen engagiert, die von bösen Diktatoren und Despoten unterdrückt worden waren. Freilich war es nur ein Zufall, dass in fast allen befreiten Ländern reichliche Öl- und Gasvorkommen vorhanden waren.

Den gesamten Artikel finden Sie in dieser Leseprobe des neuen Unzensuriert-Magazin. Wer noch bis 30. Juni ein Abonnement abschließt, erhält eine Bergwild-Genussbox als Geschenk,

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