Grüner Auto-Hass geht weiter: Tempo 30 am Gürtel

Wiens Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) hat wohl noch nicht genug von ihrem Parkpickerl-Desaster. Denn jetzt legt sie sich neuerlich mit den Autofahrern an und möchte – kein Scherz – Tempo 30 auf den Hauptverkehrsstraßen wie dem Gürtel oder der Wienzeile einführen. Zwar nur in der Nacht, um die Lärmbelästigung zu minimieren, aber auch damit sorgen Vassilakou und ihr Verkehrssprecher Rüdiger Maresch für heftige Kritik.

Der Automobilclub ÖAMTC ist gegen den Plan der Grünen. „Ich sehe keine Vorteile bei flächendeckenden 30er-Zonen. Dort, wo Temporeduktionen notwendig sind, sind sie bereits verordnet“, sagte ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer gegenüber ORF.at. Er glaubt nicht an einen automatisch höheren Emissionsschutz. FPÖ-Verkehrssprecher Toni Mahdalik bezeichnet das nächtliche Tempo-30-Limit auf Hauptstraßen als „schlechten Witz“. Richtung Grüne meint er: „Vielleicht schafft es die leidenschaftliche Dienstautofahrerin Maria Vassilakou, den pathalogischen Autohass ihrer Parteifreunde in den Griff zu kriegen.“ Mahdalik kündigt indessen massiven Widerstand der FPÖ gegen die x-te grüne Autofahrerschikane an.

Die grüne Verkehrspolitik sorgt in Wien sogar in der roten Basis für Unmut. Glaubt man Medienberichten, will Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) deshalb seine Vizebürgermeisterin und zuständige Stadträtin für den Verkehr, Maria Vassilakou,  entmachten. Sogar beim Parkpickerl dürfte Häupl aufgrund der rund 150.000 von der FPÖ und ÖVP gesammelten Unterschriften zurückrudern und im Herbst ein neues Konzept präsentieren. Schließlich wolle er, wie die Tageszeitung Österreich schreibt, nicht mit Vassilakou untergehen.

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