Energiesparlampen sind „latente Gefahrenquellen“

Für großes Aufsehen hat der Unzensuriert.at-Artikel über die gefährlichen Energiesparlampen gesorgt. Sogar aus Australien bekamen wir Post über einen Bericht mit ebenso schockierenden Fotos: Sie zeigen Füße, die angeblich von Säuren aus der Energiesparlampe regelrecht aufgefressen wurden. In Internet-Foren herrscht jedoch Uneinigkeit, ob die Information der Wahrheit entspricht. Stichhaltig ist jedenfalls eine Studie im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR), die zu dem Schluss kommt, dass Energiesparlampen im Normalfall schädlich und im Schadensfall hochgiftig sein sollen.

Nicht alles was die Grünen toll finden, muss auch für die Umwelt gut und für die Menschen gesund sein. Die Energiesparlampen dürften dafür ein eindrucksvolles Beispiel sein. Von den europäischen Grünen und einer Hersteller-Lobby durchgeboxt, müssen sie nun zwingend verwendet werden, um in ganz Europa Energie zu sparen. Doch gelingt dieses Vorhaben wirklich? In der ARD-Sendung „ttt“ wurde diese These in Frage gestellt. Der Bericht zeigte auch einen schwerkranken Buben aus Bayern, der Opfer einer zerbrochenen Energielampe geworden sein soll. Dafür verantwortlich sei das freigewordene, giftige Quecksilber.

Experten warnten vor Energiesparlampen 

Eine Studie im Auftrag des NDR würde das bestätigen, sagt der freiheitliche EU-Abgeordnete Franz Obermayr. "Sie belegt ausdrücklich, wovor Experten schon bei der Einführung der sogenannten Energiesparlampen gewarnt haben." Die auch als Kompaktleuchtstofflampen geläufigen Lichtspender würden laut Obermayr selbst im sachgemäß erfolgenden Normalbetrieb gefährliche Stoffe an die Umgebung abgeben. Besonders das ätzende Phenol sei in Untersuchungen gefunden worden, aber auch ein ganzer Cocktail weiterer Giftstoffe, von denen ein beträchtlicher Anteil als krebserregend gelte. "Diese Ausgasungen wurden von den Herstellern bislang weitgehend ignoriert oder in Abrede gestellt, können das Krebsrisiko aber massiv erhöhen", so der EU-Mandatar. Obermayr weiter:

Geradezu bizarr muten die Empfehlungen an, die für den Fall des Zerplatzens einer Energiesparlampe gegeben werden. Wegen des im Schadensfall frei werdenden Quecksilbergehaltes der Lampen wird unter anderem Ganzkörperschutzbekleidung angeraten. Da frage ich mich schon, ob das Verbot der, vielleicht ineffizienten, aber doch ungefährlichen Glühlampe durchdacht war. Oder vielmehr von wem es, mit welchen wirtschaftlichen Hintergedanken, erdacht wurde. Immerhin kommt zur Gesundheitsgefährdung ein akutes Umweltproblem. Vier Fünftel aller Energiesparlampen landen auf herkömmlichen Mülldeponien. Dabei wird mutmaßlich eine bedeutende Menge toxischen Quecksilbers freigesetzt.

Obermayr will diese Problematik, mit der sich die FPÖ seit geraumer Zeit beschäftige, in einer Anfrage an die Kommission erneut aufgreifen und hofft in weiterer Folge auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den gefährlichen Lampen, deren Potential zur Verkürzung manches Lebenslichts evident sei.

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