Kulturexport: Österreich zeigt in Ungarn Burka-Ausstellung

Frei nach Johann Nestroys Lumpazivagabundus ("Die Welt steht auf kein´ Fall mehr lang), blickt der erstaunte Österreicher auf die heimische Kulturpolitik. Bei den Wiener Festwochen musste er miterleben, wie mit Hilfe von Burka-Modenschauen und einem geschmacklosen Jörg-Haider-Casting provokant versucht wurde, Österreicher zu integrieren. Nun wurde bekannt, das das österreichische Kulturforum als seine Aufgabe ansieht, eine Burka-Ausstellung in Budapest zu organisieren.

Tatsächlich veranstaltete das zum Außenministerium gehörende und daher aus Steuergeldern finanzierte Kulturforum vom 7. bis 30. Juni in Budapest die Ausstellung mit dem Titel „Burka – Gratwanderung zwischen Abgrenzung und Identität“. Zu sehen waren Arbeiten von Kunststudenten aus Österreich und Ungarn. Angefangen mit der zweiseitigen Skulptur im Mittelpunkt des Raumes, die eine Frau in einer schwarzen Burka verschleiert und auf der Rückseite eine exakt dazu passende nackte Frau darstellt. Mit Bleistift und Papier entstand das Werk „Autos und Frauen“ von Nicole Weniger, auf denen sie eine Burka über die erotischen Posen von Frauen an Autos warf und somit die Frau, als auch das Auto bedeckte. Nicht bekannt ist, ob der freie Eintritt der Ausstellung den gewünschten Publikumserfolg brachte

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