Linksextreme “Antiimperialisten” rufen zum Boykott gegen Israel auf

Besondere Blüten treibt aktuell der in weiten Teilen der politischen Linken in Deutschland und Österreich offen oder verdeckt vorhandene Antisemitismus. Auf der Plattform antiimperialista.org ruft eine Organisation aus Österreich, die Antiimperialistische Koordination (AIK), zum Boykott Israels auf und verbreitet dabei antisemitische Stereotype der besonderen Art. Sich selbst bezeichnet die AIK als „unabhängige politische Organisation, die sich als revolutionär definiert.

Zionismus wird pauschal als Rassismus definiert

Hart ins Gericht gehen die Antiimperialisten mit dem Zionismus. Er wird pauschal als Rassismus und blutigste Ideologie der Gegenwart definiert:

Der Zionismus ist nicht irgendein Rassismus. Er ist die blutigste Ideologie unserer Zeit.
Wer die Ereignisse in Palästina unvoreingenommen verfolgt sieht schnell, dass die israelische Politik auf die Eliminierung der arabischen Identität, Geschichte, Kultur und Selbstbestimmung abzielt. Dazu nutzen sie ihre illegalen Siedlungen, die trotz internationaler Kritik jährlich ausgebaut und erweitert werden, die illegale Mauer, die mitten durch palästinensische Äcker und Dörfer verläuft, Checkpoints, an denen die Menschen stundenlang warten und täglich demütigende Durchsuchungen erdulden müssen, und geächtete Waffen wie Krebs erzeugende DU-Munition und Phosphorbomben, deren nachgewiesener Einsatz gegen die Zivilbevölkerung von Gaza (Goldstone Report) keinerlei Konsequenzen nach sich zog.

Linke will weltweiten Boykott wie bei Südafrika organisieren

Die Antiimperialisten setzen Israel mit dem seinerzeitigen Südafrika gleich, und sehen es als Vorbild für die Boykottmaßnahmen gegen Israel:

Dabei gilt Südafrika als Vorbild, dessen rassistisches Regime international geächtet und damit in seinem Fall beschleunigt wurde. Für Israel ist ein ähnlicher Weg nicht nur möglich, sondern notwendig: Erst mit der Rückkehr der Flüchtlinge und demokratischer Rechte für alle Bürger kann die Spirale aus Gewalt, Zerstörung, Tod und Hass durchbrochen werden.

Deutschland und die USA werden scharf kritisiert

Vor allem Deutschland und die USA werden scharf kritisiert. Den Völkermord an den Juden sehen die Antiimperialisten durch Israel missbraucht:

Insbesondere die USA und Deutschland sehen nicht einfach bloß weg, wenn Israel mordet: Sie liefern Waffen, zeigen Verständnis, versichern ihre Solidarität.

Israel besitzt ABC-Waffen und tritt internationales Recht mit Füßen. Es stellt damit eine der größten Bedrohungen für den Weltfrieden dar. Der Völkermord an den Juden darf nicht dazu missbraucht werden den Palästinensern die nationale Selbstbestimmung zu verweigern.

Israel kann im Mittelmeer Schiffe kapern und Solidaritätsaktivisten hinrichten. Deutschlands Regierung kann Israel moderne U-Boote schenken. Aber weder die deutsche Regierung noch die israelischen Kampfjets können es der Menschheit verbieten, Nein zu Kriegsverbrechen, Massenvernichtungswaffen und Rassismus zu sagen und dem Staat dahinter mit einem umfassenden Boykott zu begegnen.

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