Unter Darabos steigt die Zahl der Untauglichen

Seit der SPÖ-Politiker Norbert Darabos österreichischer Verteidigungsminister ist, steigen die Untauglichenzahlen kontinuierlich. Während im Jahr 2000 noch 8,7 Prozent der Jugendlichen fürs Heer untauglich waren, sind es aktuell bereits 14,1 Prozent (2010) bzw 14.7 Prozent (2011). Damit steuern die Prozentzahlen innerhalb eines guten Jahrzehnts auf eine Verdoppelung zu.

Allein 13.000 Untaugliche in den Jahren 2010/2011

Allein in den letzten beiden Jahren 2010 und 2011 hatte man in Österreich die unglaubliche Zahl von 13.000 Untauglichen bei den Stellungskommissionen des Österreichischen Bundesheeres zu verzeichnen. Spitzenreiter bei den Untauglichenzahlen sind die Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Wien. Aus diesen Bundesländern stammten in den Jahren 2010/2011 allein rund 7.500 untaugliche Stellungspflichtige. In Oberösterreich sind nicht weniger als 19,4 Prozent der Stellungspflichtigen untauglich.

Problem seit 2006 bekannt, aber Darabos unternahm nichts

Bereits 2006 wurden bei den Stellungen gemäß Statistik Austria unter allen Untersuchten die häufigsten Fehler und Anomalien im Bereich „Skelett, Muskeln und Bindegewebe“  mit einem Anteil von nicht weniger als 21 Prozent vermerkt. Es folgten Erkrankungen bei „Endokrinologie, Stoffwechsel und Ernährung“  mit 11,1 Prozent und „seelische Störungen“ bei alarmierenden 10,5 Prozent der jungen Männer. Bei den endgültigen Untauglichen waren damals die seelischen Störungen sogar bei 25,1 Prozent und somit einem guten Viertel an der Spitze. Darabos fällt aber auch fünfeinhalb Jahre nach seiner Amtsübernahme als Verteidigungsminister nichts Wesentliches zu dieser Causa ein. In einer Anfragebeantwortung teilt er mit:

Die Zunahme der Zahl der sogenannten Zivilisationskrankheiten ist ein gesamt-gesellschaftliches Problem. In meiner Funktion als Sportminister setze ich mich besonders für die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren ein. So habe ich gemeinsam mit BM Stöger einen Nationalen Aktions-Plan Bewegung (NAP.B.) präsentiert, mit dem den Bewegungs-Mangel-Erkrankungen gegengesteuert werden soll.

Dabei übersieht der Berufsheerverfechter Darabos offensichtlich, dass er auch für sein „Söldnerheer“ keine gesundheitlich ausreichend qualifizierten Anwärter mehr finden könnte.

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