Wolfs Signatur-Affäre sorgt für Unruhe im Twitter-Fansektor

Gestern haben wir einen Artikel über die eigenwillige Mail-Signatur von ORF-Moderator Armin Wolf veröffentlicht, die nicht auf die ORF-Webseite, sondern auf sein privates Twitter-Profil verweist. Die Unzensuriert-Stammleser nahmen davon kaum Notiz, das Zielpublikum in Wolfs Twitter-Fansektor allerdings versetzte unser Werk in empörtes Entzücken. Erwachsene, mitunter sogar schon pensionsreife Journalisten versuchten, einander mit originellen Repliken zu übertrumpfen. Beim Kurier musste am Freitagnachmittag scheinbar kaum jemand arbeiten.

Merkwürdig lange brauchte Armin Wolf selbst, um sich zu erklären. Ist er sonst nicht nur ein besonders heller, sondern auch ein recht schneller Journalist, so blieb er auf Twitter stundenlang stumm zu diesem Thema, leckte lieber die finanzielle Wunde, die ihm der in den letzten Jahren kollabierte Nokia-Aktienkurs zugefügt hatte. Nach rund fünfstündiger Nachdenkpause äußerte der Moderator dann: „Beim Wotan! Die Unzensuriert-Recken haben mich überführt. – Kann zu viel Fechten zu Gehirnerschütterung führen?“

Sogleich folgten ihm ein paar Standeskollegen auf das Feld der experimentellen Komik. Mit Dieter Chmelar, Dominik Sinnreich und Peter Rabl waren gleich drei vom Kurier dabei.

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