Europas Armeen rekrutieren immer mehr Moslems

Die deutsche Bundeswehr braucht Nachwuchs. Vor allem durch die Abschaffung der Wehrpflicht  gehen dem Land die Soldaten aus. Bei einem Besuch in Ankara warb daher Verteidigungsminister Thomas de Maiziere im Juni um deutsch-türkische Soldaten. Diese sollten nicht mehr ins türkische Heer einberufen werden, falls sie dafür freiwillig in der Bundeswehr dienen.

Generell soll die Bundeswehr „multikulturalisiert“ werden, indem man mehr Migranten integriert. Offiziell soll dies aber nicht aufgrund eines Nachwuchsmangels geschehen, sondern  als „Ausdruck der Gesellschaft“. „Ich möchte, dass die Bundeswehr repräsentativ ist für den Querschnitt der Bevölkerung“, sagte  der CDU- Minister.  Der Wehrbeauftragte des deutschen Bundestags, Hellmut Königshaus, ergänzte: „Warum sollte in Bezug auf Integration bei der Bundeswehr etwas anderes gelten als bei der Fußballnationalmannschaft?“

Loyalitätsprobleme in Frankreich

Die deutsche Bundeswehr ist nicht die einzige Armee Europas, die sich aktuell um die Rekrutierung moslemischer Soldaten bemüht. Soeren Kern bietet für das US-amerikanische Gatestone Institute einen Überblick. Daraus einige plakative Beispiele:

Das französische Militär hat im  Moment Probleme, Migranten zu integrieren. 15 Prozent des gesamten Militärpersonals bekennt sich dort mittlerweile zum Islam. Über die Loyalität moslemischer Truppen in bewaffneten Konflikten mit muslimischen Ländern wird in Frankreich heftig diskutiert. Studien zufolge bezeichnen sich nur 10 Prozent der Moslems als „französisch“, nur 1 Prozent würde für Frankreich sterben. Ein französisch-algerischer Soldat wurde befragt, wie er im Falle eines Konflikts Frankreichs mit Algerien reagieren würde. Dieser sagte, er könne sich nicht vorstellen, Krieg gegen seine eigenen Leute zu führen. „ In meinen Kopf bin ich Algerier, ich fühle mich nicht französisch. Für mich bedeutet die Armee nicht, für sein Land einzustehen, sie bedeutet für mich, Arbeit zu finden.“

Moslems wenden sich von Österreichs Fahne ab

Ein interessantes, wenn auch schon etwas älteres Beispiel, findet sich auch aus Österreich. 2006 berichtete Die Presse darüber, dass in der Maria-Theresien-Kaserne drei moslemische Soldaten für einen Eklat sorgten.  Diese hatten sich von der österreichischen Flagge abgewandt und ihr demonstrativ den Rücken zugekehrt, als diese gehisst wurde. Die rot-weiß-rote Fahne sei mit ihrer Religion unvereinbar. Demnach könnten sie sich diesem Symbol weder unterordnen, noch davor salutieren oder es gar ansehen.  Strafmaßnahmen gab es keine, stattdessen wurden die drei Moslems von der Flaggenparade befreit.

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