Migrantenmagazin veröffentlicht „Zuwandererknigge“ für Österreicher

Als auch in den Sektionen der SPÖ Wien die Proteste der alteingesessenen Genossen über die Probleme im Zusammenleben mit unseren „Neubürgern“ bestimmter Ethnien unüberhörbar wurden, gab uns unser Bürgermeister – gelobt sei sein Name – eine Hausordnung. Häupls Gebote sollten künftig das Miteinander vor allem in den Gemeindebauten regeln. Geholfen hat es nichts, nicht zuletzt auch deswegen, weil man Vorschriften lesen können muss, bevor man sie umsetzt. „Mama lernt Deutsch“-Kurse – zwanglose Plauderei, oft in der Muttersprache – sind dafür keine Hilfe.

Gastkommentar von Wolfgang Jung

Nun aber sagen „SIE“ es uns!  Im Migrantenorgan Biber – natürlich gratis, weil von Gemeinde und  Bund finanziert – gibt man uns eine „Hausordnung für Inländer“ vor. Acht Verhaltensregeln,  erarbeitet an einem „Biber-Stammtisch“, als Beitrag zur rot-grünen Charta fürs Zusammenleben. Dazu einige Anmerkungen eines leidgeprüften FPÖ-Bezirksobmannes, dem fast täglich Beschwerden über die Neubürger dieser Stadt vorgetragen werden.

Gleich im §1  wird kritisiert, dass die Wiener bei Lärm, vor allem nachts, zu schnell nach der Polizei rufen (die ohnehin überfordert ist und oft gar nicht mehr kommt). Man sollte doch lieber mitfeiern und einen Schnaps trinken. Abgesehen davon, dass die meisten Betroffenen am nächsten Morgen arbeiten oder in die Schule müssen, ist es eine Zumutung zu verlangen, dass wir unsere Lebensgewohnheiten umstellen sollen und der deutlich höhere Lärmpegel eben als neue Entwicklung hinzunehmen ist. Gegen den Fluglärm zu protestieren, da sind die Grünen dabei. Aber wenn es in der Nebenwohnung rund geht, dann ist das eben eine zu tolerierende Kulturbereicherung. – Leicht gesagt, wenn man wie Vassilakou in einem Bobo-Viertel und nicht im Gemeindebau lebt.

Kindern fehlt oft Mindestmaß an Benehmen

Mehr Kinder – eine gute Forderung, und die Stadt hat wirklich Nachholbedarf was Freizeitmöglichkeiten und Spielplätze, nicht nur Ballkäfige, betrifft. Allerdings darf der Nachwuchs von seiner Familie auch nicht im Stich gelassen und einfach auf die Straße gesetzt werden und sollte ein Mindestmaß an Benehmen und Rücksicht auf Andere von daheim mitbringen. Lärm, Stoßen, Vordrängen und vor allem zunehmende Gewalt und Jugendkriminalität sind Erscheinungen, die wir in diesem Ausmaß früher nicht gekannt haben. Und das Wort Abfall kommt auch nicht von fallen lassen, wo man gerade steht.

Besonders nett der § 7: „Ehre den Türken an der Ecke – oder willst du am Sonntag nix beißen?“ Ganz schön überheblich, wir sind in den letzten 2000 Jahren auch nicht verhungert und „nix zu beißen“ hatten die Wiener höchstens, als die Türken vor der Stadt lagen. Im Übrigen wäre es hoch an der Zeit, wenn die angesprochenen „Familienbetriebe“ hinsichtlich Arbeitsrecht, Hygiene und Steuerleistungen einmal genauer überprüft würden. Auch hier gibt es viele Klagen der ansässigen Bevölkerung.

Net deppat sein!

Und zuletzt empfehlen uns die Verfasser dieses Pamphlets großzügig „Einfach net deppat sein. Das hilft generell im Leben.“ Einfach net deppat sein würde wirklich helfen! Net deppat diese Zeitung finanzieren, in der wir dauernd kritisiert und beschimpft werden. Aufhören, dauernd um Integration zu betteln und stattdessen denjenigen, die zwar unser Geld gerne nehmen und Forderungen erheben, aber sich nicht eingliedern wollen, zu sagen: „Dann geht eben dorthin wo der BIBER(= Pfeffer) wächst!“

Wolfgang Jung ist Brigadier des Österreichischen Bundesheeres und Landtagsabgeordneter der FPÖ in Wien. Seit 1998 ist Jung Obmann der Freiheitlichen in Wien-Liesing.

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