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Das Scheitern von Multikulti am Beispiel Malmö

20. August 2012 - 20:30

Malmö ist die multikulturellste Stadt Schwedens – und damit auch die Stadt mit den größten Problemen. 40 Prozent der 300 000 Einwohner sind Zuwanderer der ersten und zweiten Generation. Besonders vielfältig ist der Stadtteil Rosengård, ein Ausländerghetto, das zu 85 % von Einwanderern bewohnt wird, die aus 111 verschiedenen Ländern stammen. Die große Mehrheit stammt aus islamischen Ländern. In einer dortigen Schule mit tausend Schülern gibt es nur zwei Schweden, der Unterricht ist in manchen Klassen nur mit Dolmetschern möglich. Islamisten geben den Ton an. Neuankömmlinge erhalten Besuch von einem lokalen Machthaber, der ihnen die „Regeln“ erklärt. Bewohner sagen aus, sie hätten in ihrer Heimat freier gelebt. Statt in die Oberstufe schicken viele ihre Kinder lieber in die Islamschule. Die Religion bestimmt für viele Einwohner das ganze Leben. In den so genannten Kellermoscheen wird gegen die schwedische Gesellschaft gehetzt. In der Folge verlassen viele Moslems ihr Ghetto kaum. Es soll Jugendliche geben, die noch nie die Innenstadt Malmös betreten haben. „Es ist hier wie zu Hause, wie im Irak oder einem anderen arabischen Land. Mir gefällt es sehr gut in Malmö“, sagt eine junge Einwanderin. Der einzige Kontakt mit dem Gastland ist oft das Sozialamt. 62 Prozent der Menschen in Rosengård sind arbeitslos, jeder fünfte Haushalt lebt von der Sozialhilfe.

Dass die Gesetze des Gastlandes in diesem Milieu nicht anerkannt werden, zeigte sich deutlich im Dezember 2008. Nachdem der Mietvertrag für eine Kellermoschee abgelaufen war, besetzten Jugendliche das Lokal, wobei sie von Linksextremisten unterstützt wurden. Polizei und Feuerwehr wurden mit Raketen und Rohrbomben attackiert, woraufhin sie sich zunächst zurückziehen mussten. Die Unruhen griffen sogar auf Vororte Stockholms über. Erst mit Verstärkungen aus anderen Landesteilen konnte die Besetzung beendet werden.

Hauptstadt des Islamismus und der Kriminalität

Malmö ist nicht nur die schwedische Hauptstadt des Islamismus, sondern auch der Kriminalität. Fast jeder fünfte Einwohner Malmös wurde 2010 Opfer eines Verbrechens, im schwedischen Durchschnitt war es nur jeder neunte. In keiner schwedischen Stadt fühlen sich die Menschen unsicherer. Ein in Malmö ansässiger Iraker sagt sogar, hier sei es nicht sicherer als in seinem Heimatland. In Malmö kommt es überdurchschnittlich häufig zu Schießereien, Morden und Brandstiftungen. Von Mai 2011 bis Jänner 2012 wurden in Malmö acht Menschen erschossen, darunter ein erst 15-jähriger Iraker. Im Jahr 2008 hat es in Rosengård 266 mal gebrannt, im Jahr darauf noch immer 164 mal.

Selbst Bombenanschläge sind in Malmö keine Seltenheit. Im März letzten Jahres explodierte eine Bombe vor einem Innenstadtlokal, eine Woche später schmiss jemand einen Sprengkörper gegen ein Ausflugsboot. Anfang Februar dieses Jahres wurde eine Polizeistation durch eine Bombe schwer zerstört, nur Stunden, nachdem ganz in der Nähe ein Mann erschossen wurde. Im Juli explodierte eine weitere Bombe in einer Wohnhaus in Rosengård.

Bandenkontrollierte Zonen sind sogar für Briefträger Sperrgebiet

Besonders von der Gewalt betroffen sind Angestellte des öffentlichen Dienstes. Der Stadtteil Seved wird von kriminellen Banden kontrolliert, die ihr „Territorium“ für sich beanspruchen. Sogar Briefträger als Eindringlinge betrachtet und attackiert. Die Post musste ihre Tätigkeit in diesem Viertel einstellen. In Rosengård werden Feuerwehrleute regelmäßig mit Steinen beworfen, sodass sie inzwischen nur mehr mit Polizeischutz ausrücken. Selbst Angestellte der Schneeräumung sind in Malmö nicht sicher vor Attacken. In die Krankenhäuser werden jede Woche Menschen mit Schuss- oder Stichverletzungen eingeliefert. Die Auseinandersetzungen zwischen den Banden werden bis in die Krankenhäuser getragen, deshalb mussten die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt werden. Das Personal wird in Selbstverteidigung geschult, Videoüberwachung und Sicherheitstüren wurden eingebaut. Auch die Arbeit des Busfahrers ist gefährlich in Malmö. Jeder dritte Busfahrer wurde schon bedroht, jeder zweite hat erlebt, dass sein Bus mit Gegenständen beworfen wurde. Wegen der häufigen Raubüberfälle auf die Fahrer wurde die Barzahlung in Bussen abgeschafft.

Medien halten "Fremdenfeindlichkeit" für Ursache der Probleme

Trotz dieser offensichtlichen Fehlentwicklung ist in Schweden eine sachliche Diskussion über den Zusammenhang von Masseneinwanderung und Kriminalität unmöglich. Die Medien halten lieber die Nationalität von Kriminellen geheim, um keine „Vorurteile“ zu schüren. Das Establishment propagiert weiterhin die absurde Vorstellung, dass Multikulturalismus eine Bereicherung und das wahre Problem Malmös die Fremdenfeindlichkeit(!) sei. So hielt Prinz Daniel am Nationalfeiertag eine Rede in der Oper von Malmö, in deren Rahmen er weitere 280 „neue Schweden“ willkommen hieß und sich gegen Rassismus stark machte. Zehn Tage schlug die Realität zu: Vor derselben Oper starb ein Schwede, nachdem ihn ein „neuer Schwede“ arabischer Herkunft auf der Flucht vor der Polizei mit dem Auto gerammt hatte.

Schwedendemokraten als einzige Alternative zum vertuschenden Politsystem

Auch der bürgerliche Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt gesteht nicht ein, dass die Zuwanderung zu dieser ausufernden Kriminalität geführt hat. Auf die Frage von Jimmie Åkesson, Vorsitzender der Schwedendemokraten, warum es ausgerechnet in Malmö so zugehe, nennt er als ersten Grund, dass die Polizei unterbesetzt(!) sei. Es folgen die üblichen Floskeln: Es gehe um Zukunftsperspektiven. Man müsse die Chancen der Menschen auf dem Arbeitsmarkt und in der Schule erhöhen. Auf eine Nachfrage mit der Bitte, keine Floskeln mehr anzuwenden, wiederholt Reinfeldt nur die Floskeln und gibt noch die hilfreiche Bemerkung ab, dass man Menschen nicht danach einteilen solle, was in ihren Pässen steht. Doch die Bevölkerung lässt sich nichts vormachen: Die Schwedendemokraten, die einzige Partei, die sich gegen Masseneinwanderung ausspricht, erhielt in Almgården, dem Nachbarbezirk von Rosengård, 35 Prozent der Stimmen. Die interviewte Frau, selbst Einwanderin, sieht die Einwanderung als das Problem und hat für die Rechtspartei gestimmt. Auf die Frage des Reporters, ob das nicht fremdenfeindlich sei, entgegnet sie, man könne sie nennen, wie man wolle. Für sie gebe es eine Grenze. Im Landesdurchschnitt erreichen die Schwedendemokraten nur um die zehn Prozent der Stimmen. 

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