Mega-Moscheen boomen weltweit

Was haben Murfreesboro, eine Stadt im Herzen von Tennessee, und Marseille, Frankreichs größte Hafenstadt an der Mittelmeerküste und die zweitgrößte Stadt des Landes, gemeinsam? Die beiden Städte liegen fast 5000 Meilen auseinander und sind sicherlich ebenso weit durch eine Sprach- und Kulturbarriere voneinander getrennt. Und doch sehen sich Murfreesboro und Marseille einer gemeinsamen Herausforderung gegenüber, die sie verbindet. Beide Städte kämpfen gegen die Bedrohung durch Mega-Moscheen im Zuge der schleichenden Islamisierung. Daniel Greenfeld hat im amerikanischen Frontpage Magazine einen Überblick über die Projekte veröffentlicht. Unzensuriert.at mit einer Übersetzung seines Artikels.

Die Mega-Moschee in Marseille war bereits seit einem Jahrzehnt Gegenstand einer hin- und herwogenden juristischen Auseinandersetzung. Die Mega-Moschee in Murfreesboro, ebenfalls illegal errichtet, blickt vergleichsweise auf eine kürzere Geschichte zurück. Dennoch traten in beiden Fällen die Behörden der Städte ihr Bestes, um die Errichtung dieser Mega-Moscheen zu ermöglichen und dabei sowohl die Wünsche der lokalen Bevölkerung als auch das Gesetz zu ignorieren.

In London soll Moschee mit 40.000 Plätzen entstehen

Das Geschäft mit der Errichtung von Mega-Moscheen boomt weltweit. Die Mega-Moschee von Marseille hat eine geplante Kapazität von 7.000 Plätzen, was Sie zur größten Moschee in Frankreich machen würde; dadurch würde selbst die Große Moschee von Évry, die über 5.000 Plätze verfügt, in den Schatten gerückt. Dennoch nehmen sich beide französischen Mega-Moscheen noch vergleichsweise klein aus, wenn man an die geplante Mega-Moschee in London mit 12.000 Plätzen und einem Ausbauziel bis zu 40.000 Plätzen denkt. Wenn die Errichtung dieser Londoner Moschee tatsächlich zustande kommt, würde sie sogar die Moschee von Rom in den Sack stecken, die im Moment die größte aller Mega-Moscheen in Westeuropas ist.

Die Ground-Zero-Moschee in New York, an einer Stelle geplant, die an eine der brutalsten moslemischen Gräueltaten seit Jahrhunderten erinnert, hätte nur über bescheidene 2.000 Plätze verfügt, hätte jedoch die meisten der Mega-Moscheen vertikal überragt und über eine geplante Raumfläche von 100.000 Quadratmeter verfügt. Damit wäre sie noch größer als die Mega-Moscheen in Marseille, in Murfreesboro und in London. Alle vier Mega-Moschee-Projekte haben jedoch unbeachtlich ihrer Größe die gleiche Entwicklung hinter sich, was Klagsführungen, öffentliche Proteste, Enthüllungen über ihre im Schatten wirkenden Hintermänner und über willfährige Behörden, deren Haupttätigkeit im Wegschauen besteht, betrifft.

Stockholmer Moschee nach zehn Jahren bereits zu klein

Auch die Kölner Mega-Moschee ist dem gleichen Muster gefolgt und soll die größte Moschee in Deutschland werden. Dennoch ist "groß" nie groß genug. So wurde etwa die Stockholmer Mega-Moschee im Jahr 2000 fertiggestellt und verfügt über eine Kapazität von 2.000 Plätzen, war aber schon ein Jahrzehnt später zu klein, sodass jetzt geplant ist, sie durch eine noch größere Mega-Moschee zu ersetzen. Doch auch mit der aktuellen Größe ist es der Mega-Moschee in Stockholm bereits gelungen, zum Schauplatz von Predigten zur Unterstützung des islamischen Terrorismus und zum Zentrum der Nachwuchsgewinnung für die Al-Kaida zu werden. Mit wachsender Größe kann man sich wohl noch auf einiges mehr gefasst machen.

Die Stockholmer Mega-Moschee wurde in erster Linie von Scheich Zayed, dem Herrscher der Vereinigten Arabischen Emirate, finanziert. Auch hierin, also in der Finanzierung durch ausländische Potentaten oder staatliche Stellen, folgt sie einem gemeinsamen Muster von Mega-Moscheen. So handelt es sich beim Mäzen für die Kölner Mega-Moschee vorrangig um die islamistische Regierung der Türkei. Auch die Mega-Moschee in Marseille wird von einer Reihe von Regierungen islamischer Staaten finanziert.

"Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und die Gläubigen unsere Soldaten" – dieser bekannte Ausspruch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan gibt Anlass zur Frage, ob die ausländische Finanzierung von Mega-Moscheen im Herzen der europäischen Städte nicht gleichbedeutend ist mit der Einrichtung von Kasernen und Armeen durch die jeweiligen islamischen Staaten.

Bajonett-Funktion ist mancherorts offenkundig

In einigen Fällen ist die Militarisierung der Mega-Moscheen so offenkundig, dass bereits ihre Bajonett-Funktion zum Tragen kommt. Eines der krassesten Beispiele ist die vom Iran finanzierte Mega-Moschee in Kopenhagen mit einer Kapazität von 3.000 Plätzen. Der Iran hat bereits eine andere Mega-Moschee in Helsinki errichtet und hat ähnliche Pläne in ganz Europa und anderen Teilen der Welt.

Beim Imam der Kopenhagener Mega Moschee handelt es sich um Mohammed Mahdi Khademi, den früheren Leiter der Propagandaabteilung der iranischen Revolutionsgarden, also ein Arm des theokratischen Regimes, das von den Vereinigten Staaten als eine ausländische Terrororganisation eingestuft wird. Man kann sich wohl schwerlich ein deutlicheres Beispiel der Militarisierung von Mega-Moscheen vorstellen als dieses, wo ein islamistisches Regime, das Akte des Terrors weltweit finanziert, zugleich als Sponsor einer Mega-Moschee auftritt, welche dem ehemaligen Politikkommissar des terroristischen Flügels dieses Regimes untersteht.

Sunniten und Schiiten bauen in Kopenhagen um die Wette

Doch auch die Sunniten stehen den Schiiten um nichts nach und bekommen ihre eigene Mega-Moschee in Kopenhagen von Saudi-Arabien finanziert. Diese soll aus einem architektonischen "Berg" bestehen, der genau gegenüber der Universität von Kopenhagen errichtet wird und von zwei Minaretten gekrönt wird, wodurch die Rivalität zwischen Sunniten und Schiiten quasi zu einem Wettbewerb um die größten islamistischen Schandflecken Kopenhagens wird, eine Stadt, die bisher eher für ruhigere Architekturformen bekannt war.

Nicht nur im Westen entstehen Mega-Moscheen. Auch in Moskau haben Moslems bereits ganze Straßenzüge übernommen, um hier neue Moscheen errichten zu können. Und die Saudis haben dafür bereits die Übernahme der Kosten offeriert.
In China hat Saudi-Geld dazu geführt, dass Moscheen, die bisher eher dem Design chinesischer Pagoden folgten, nunmehr ebenfalls über Kuppel und Minarett verfügen werden, wie es eben den neuen Mäzenen gefällt. Als Beispiel: Neben der im traditionellen chinesischen Stil gebauten Großen Moschee von Xi'an soll die Xiguan ("West Gate")-Moschee errichtet werden, die über eine monströse Kapazität von 3.000 Plätzen verfügt und so aussieht, als ob ein Stück Saudi-Arabien mitten in der chinesischen Provinz Lanzhou vom Himmel gefallen wäre.

Saudis bauen größte Moscheen Lateinamerikas

In Argentinien hat – ein Jahr nach dem von moslemischen Terroristen auf das jüdische Zentrum von Buenos Aires verübten Bombenanschlag – der damalige Präsident Carlos Menem, der sogar der Mittäterschaft bei diesem Anschlag beschuldigt worden war,  öffentliche Flächen im Umfang von 7,5 Hektar in Bauland umgewidmet, um dort ein islamisches Kulturzentrum, das King Fahd Islamic Cultural Center, errichten zu können, das zugleich die größte Moschee von Lateinamerika sein wird. Es stellt sogar die Mega-Moschee von Caracas in Venezuela in den Schatten, die über eine Kapazität von 3.500 Plätzen verfügt. Beide Mega-Moscheen wurden bzw. werden durch das saudi-arabischen Königshaus errichtet.

Gegenwärtig ist das im sonnigen Dearborn, Michigan, gelegene Islamic Center of America – dafür bekannt, dass Christen, die ihm zu nahe kommen, mit Steinwürfen empfangen werden – die größte Mega-Moschee in den Vereinigten Staaten. Diese schiitische Moschee war auch schon einmal das Ziel einer sunnitisch-islamischen Terrorverschwörung, steht doch nicht zufällig gleich in der Nähe auch die sunnitische Moschee von Dearborn, mit gleicher Kapazität, um sich in der rivalisierenden Auseinandersetzung zwischen Sunniten und Schiiten behaupten zu können. Solange solche Projekte mit Ölgeld vorangetrieben werden können, werden die Mega-Moscheen weiter in den Himmel wachsen.

Sponsorstaaten übernehmen Kontroller über Auslands-Moslems

Egal wohin man sieht – von Markham in Kanada bis New York City, von West Midlands in Großbritannien bis Sydney, Australien -, überall auf der Welt sehen sich Städte mit der gleichen Bedrohung für ihre Stammbevölkerung konfrontiert. Für die islamischen Sponsorstaaten sind die Mega-Moscheen natürlich ein Werkzeug, das es ihnen ermöglicht, in Form einer zentralen Einrichtung über die im Ausland lebenden Moslems Kontrolle auszuüben. Darüber hinaus sind die Mega-Moscheen in nicht-moslemischen Ländern Zentren der Subversion und des Terrorismus.

Da die Mega-Moschee-Projekte sich überall auf der ganzen Welt explosionsartig vermehren, ist anzunehmen, dass auch der Widerstand gegen die von ihnen geworfenen langen Schatten mehr und mehr zunimmt.

Daniel Greenfield ist journalistischer Mitarbeiter am David Horowitz Freedom Center in New York. Er beschäftigt sich als Autor schwerpunktmäßig mit dem radikalen Islam und veröffentlicht in Bälde ein Buch über die internationalen Herausforderungen, mit denen Amerika und die Welt im 21. Jahrhundert konfrontiert sind.

 

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