Wirbel um deutsche Kampagne gegen Islamismus

Das deutsche Innenministerium hat eine Kampagne gegen Islamismus gestartet. Mit einer öffentlichen Plakataktion soll die wachsende Gefahr problematisiert werden. Die Bevölkerung soll ein Bewusstsein für die Bedrohungen durch diese gesellschaftspolitische Radikalisierung weiter Teile der islamischen Gemeinschaft erhalten. Mit Fotos junger Moslems und eindeutigen Texten will man vor allem in Ausländerbezirken auf das Problem des Abgleitens in den Islamismus aufmerksam machen.

Vermisst- Warnung vor Islamismusgefahr

„Das ist meine Freundin Fatima, ich vermisse sie, denn ich erkenne sie nicht mehr. Sie zieht sich immer mehr zurück und wird jeden Tag radikaler. Ich habe Angst, sie ganz zu verlieren – an religiöse Fanatiker und Terroristen. Wenn es dir so geht wie mir, wende dich an die Beratungsstelle Radikalisierung!“ Mit diesem und ähnlichen Texten auf "Vermisst-Plakaten" sollen gezielt junge Moslems angesprochen werden und vor dem Abgleiten in den Islamismus gewarnt werden. Die Plakate sind in Deutsch, Türkisch und Arabisch verfasst.

Ausländervereine laufen Sturm gegen Kampagne

Einzelne Ausländervereine laufen gegen die Kampagne Sturm und bezeichnen sie als „Stigmatisierung“. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, warf dem Innenministerium ein Ablenken von Rassismus in Deutschland vor. Hingegen würden Muslime unter einen „Generalverdacht“ gestellt. Auch die oppositionelle SPD und ihre Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz wandte sich gegen die Kampagne, da diese suggeriere, dass jeder ein Fanatiker oder Terrorist sein könne.

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