Brandenburger CDU-Chefin attackiert “Feierabendkonservative” und Medien

Wieder einmal regt sich im konservativen Flügel der CDU Kritik an der eigenen Partei, aber auch am linken Zeitgeist in Deutschland. Anlass ist der 75. Geburtstag des CDU-Konservativen Jörg Schönbohm. Der ehemalige Bundeswehrgeneral war viele Jahre CDU-Landesvorsitzender in Brandenburg und so etwas wie das konservative Gewissen in der CDU. Seine Nachfolgerin in Potsdam, Saskia Ludwig, nahm nun den Geburtstag ihres Vorgängers zum Anlass, eine Attacke gegen die von ihr als „Feierabendkonservative“ bezeichneten Gesinnungsfreunde in der CDU zu reiten. Für ihre grundsätzlichen Bemerkungen wählte sie die konservative Wochenzeitung Junge Freiheit. Dies rief wiederum den politischen Gegner und die linken Medienvertreter auf den Plan.

Ludwig kritisiert „Feierabendkonservative“

In ihrem Beitrag geißelt Ludwig die Laschheit der eigenen CDU-Parteifreunde in der Unterstützung des Altvorsitzenden Schönohm gegen Kommunisten, Sozialisten und Extremisten. Dieser sei laut Ludwig nicht eingeknickt, als ein allgemeiner gesellschaftspolitischer Linksruck die politischen Entscheidungsträger befallen habe. In weiten Bereichen wären nur noch „Feierabendkonservative“ unterwegs, die nicht mehr fähig seien, klar Position zu beziehen. Auch die linken Medien wurden von Ludwig als „Meinungsmanipulationsmaschine“ kritisiert. Die Politikerin erhob den Vorwurf einer durch die SPD-geführte Staatskanzlei gelenkten Berichterstattung im rot-rot regierten Brandenburg.

Linke heulen wegen Ludwigs klarer Worte auf

Ludwigs klare Worte verfehlten ihre Wirkung nicht. Es folgte ein nahezu kollektives Aufheulen der Linkspolitiker bei SPD, FDP, Grünen und Linkspartei, das sich vor allem auf den Umstand bezog, dass Ludwig just in der Jungen Freiheit publizierte. Der Vorstand der brandenburgischen Landespressekonferenz, der rund 100 Medien angehören, verwahrte sich gegen die "Pauschalverurteilung", die die Arbeit der Kollegen beleidige.

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