SPÖ-Parteiwerbung statt genügend Lehrer in Wiener Schulen

Die rot-grüne Wiener Stadtregierung, die ständig vorgibt, für die Bildung mehr tun zu wollen, blamiert sich zu Schulbeginn. 80 Lehrer fehlen und 370 sind für ihre Aufgabe unqualifiziert. Das hat es noch nie zuvor gegeben. Ein Armutszeugnis für Bürgermeister Michael Häupl und sein rot-grünes Team, das nun auch in der Bildungspolitik komplett versagt hat.

FPÖ-Bildungssprecher Dominik Nepp kann es kaum fassen: „Obwohl die Sozialisten und die Grünen 370 Menschen ohne geeignete Ausbildung als vorgebliche Lehrer auf unsere Kinder loslassen, sind immer noch 80 Planposten unbesetzt.“ Dies belege eindeutig, auf welch dramatische Weise das einst vorbildliche Wiener Bildungssystem an die Wand gefahren werde. Tatsächlich scheint es, als hätten die Stadtverantwortlichen den Schulbeginn verschlafen oder zumindest nicht damit gerechnet, dass so viele Kinder in die Schule kommen. Im 21. Jahrhundert dürfte so etwas aber nicht passieren. Um das Schlimmste zu verhindern, wurden von der Stadt 370 Studenten angeworben, die als Lehrer einen Sondervertrag erhielten. Die fertige Ausbildung dafür haben sie allerdings nicht.

Rote Jugend wirbt unter Schülern

Statt den Kindern ordentliche Schulverhältnisse zu bieten, macht die SPÖ-Familie Parteiwerbung in den Schulen. Pünktlich zum Schulbeginn verteilte die Sozialistische Jugend im gesamten Bundesgebiet 250.000 Schulplaner. Allein in Wien werden 25.000 Kalender in Umlauf gebracht. „Die neuen A5-Schulplaner der SJ sind das perfekte Serviceangebot für Schülerinnen und Schüler, Lehrlinge und Studierende und werden sehr gut angenommen. Sie sind aber nicht nur nützlich für den tagtäglichen Gebrauch, sondern sind auch ein Instrument, um nötige Verbesserungen im Schulsystem aufzuzeigen", betont Irini Tzaferis, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien, in einer Presseaussendung. Dazu hätten sie jedoch weniger an die Schüler als vielmehr an die eigenen Genossen im Wiener Rathaus verteilt werden müssen.

 

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