Wirtschaftsministerium zahlt Langthaler 370.000 Euro

Nicht nur mit dem Umweltministerium, sondern auch mit dem Wirtschaftsministerium hat die ehemalige Grüne Nationalratsabgeordnete und heutige Lobbying-Unternehmerin Monika Langthaler gute Geschäfte gemacht. Nicht weniger als 370.000 Euro flossen in die Kassen ihrer Firma Brainbows. Klima- und Energiestrategie sind die Dachmarken, unter denen die Grüne Geschäfte mit Reinhold Mitterlehners Ressort am Stubenring macht,

Obwohl das Umweltressort Brainbows für eine Klimastrategie engagiert hatte und dafür Honorare durch Langthaler gestellt bekam, wurde auch das Wirtschaftsressort in dieser Sache zur Ader gelassen. In den Jahren 2009 und 2010 liefen im Rahmen der Klimastrategie Werkverträge mit Brainbows mit einer Gesamtsumme von knapp 119.000 Euro. 2010 kostete die „Finalisierung“ noch einmal 29.040 Euro. Der ÖVP-Minister Mitterlehner gab auf Anfrage von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl zu, dass „diese Verträge spiegelgleich auch zwischen dem Umweltressort und Brainbows“ abgeschlossen worden seien.

Klima und Energie als Geschäftsfelder

Klima und Energie sind die Geschäftsfelder, mit denen Monika Langthaler mit dem Wirtschaftsressort ins Geschäft gekommen ist. So „verkaufte“ sie Mitterlehner und Co. in den Jahren 2005 bis 2012 noch weitere Studien zum Gesamtpreis von rund 35.000 Euro, und zwar einen Vergleich der Klimastrategien einiger EU-Mitgliedsstaaten und Arbeiten über „Emmissionshandel als Chance“ sowie „Klimaresistene Wirtschaftsstrukturen“. Die Organisation verschiedener Tagungen und Begleitung von Prozessen kostete noch einmal rund 188.000 Euro.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link