Letztes Aufgebot führt rotes Berufsheer-Komitee

Dünn ist die Personaldecke, wenn die SPÖ Initiativen in der Öffentlichkeit zu propagieren hat. Für die Volksbefragung, die am 20.Jänner 2013 über Wehrpflicht oder Berufsheer entscheiden soll, musste man deshalb wieder einmal den ehemaligen Vizekanzler und Finanzminister Hannes Androsch ins Rennen schicken. Seinerzeit wegen falscher Zeugenaussage und Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt, betreut der Altpolitiker heute nach dem Bildungsvolksbegehren schon das nächste rote Projekt: die Abschaffung von Wehrpflicht und Zivildienst. Im Bildungsbereich war Androsch reichlich erfolglos, trotzdem greift die SPÖ unter Bundeskanzler Faymann und Verteidigungsminister Darabos wieder auf den Altgenossen zurück. Androsch führt ein Personenkomitee "Unser Heer" gegen Wehrpflicht und Zivildienst an.

Androsch war bereits 1970 einer der Totengräber des Bundesheers

Hannes Androsch ist als Protagonist für die Abschaffung der Wehrpflicht und des Zivildienstes die richtige Wahl, war er doch als junger SPÖ-Abgeordneter bei der Nationalratswahl 1970 mit dem Wahlslogan „Sechs Monate Wehrdienst sind genug“ vorne dabei, als die bis heute andauernde Demontage des Bundesheeres vor über 40 Jahren einläutet wurde. Auch als Vizekanzler und Finanzminister zwischen 1970 und 1981 war er für die laufenden Budgetreduktionen beim Heer hauptverantwortlich.

Ansammlung von Bundesheer-Gegnern und/oder Linken

Aber nicht nur bei Androsch handelt es sich um einen jahrzehntelangen Gegner des österreichischen Bundesheers, der mit Gedanken, Worten und Werken das Wehrsystem immer in Frage gestellt hat. Mit ihm im Komitee engagiert sich etwa auch „Austro-Popper“ Reinhold Bilgeri, ebenfalls nie ein Anhänger des Bundesheeres, wie er gegenüber dem ORF zum Besten gab:

Als ich zum Bundesheer eingezogen wurde, war das Schrecklichste, dass man mir die Haare geschnitten hat. Ein Rockmusiker damals hat sich über die Haare definiert. Ich habe alles getan, um nicht einrücken zu müssen. Zahnpasta geschluckt, Silberpapier gegessen. Hat alles nichts genützt. Ich strotzte nur so vor Gesundheit.

Neben dem beim „Selbstverstümmelungsversuch“ gescheiterten Bilgeri tummeln sich auch die Paradelinken Anton Pelinka (SPÖ-naher Politikwissenschaftler), Josef Broukal (roter Journalist und Ex-SPÖ-Abgeordneter) oder Siegfried Meryn (Arzt und SPÖ-Stiftungsrat im ORF) in diesem Komitee. Dazu kommen weitere „Günstlinge“ des Systems, wie etwa Franz Schnabl (Präsident des SPÖ-Arbeitersamariterbundes), Thomas Drozda (Generaldirektor der Vereinigten Bühnen Wien und SPÖ-Stiftungsrat im ORF) oder Helmut Draxler (Ex-ÖBB-Chef).

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