Die meisten Asylwerber, die angeben, minderjährig zu sein, sind in Wahrheit volljährig.

Foto: Flinfo / wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)
Medizinische Ergebnisse zeigen: Die meisten untersuchten „Flüchtlinge“ lügen beim Alter

Medien haben immer wieder darüber berichtet, dass Asylweber bei der Altersangabe lügen und behaupteten, „minderjährig“ zu sein, obwohl sie schon längst volljährig waren. Auch unzensuriert hat sich der der Thematik angenommen.

So wurde im Jahr 2019 wieder von zahlreichen „Flüchtlingen“ gelogen. Bei 425 Asylwerbern, bei denen das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) Zweifel am Alter hatte, wurden Untersuchungen durchgeführt. Bei 256 Personen, was deutlich mehr als der Hälfte entspricht, wurde danach eine Korrektur des Alters vorgenommen.

Wie wird das Alter überprüft?

Grundsätzlich wird ein präliminares Handwurzelröntgen angewandt. Ergeben sich dadurch Indizien, die für eine Volljährigkeit sprechen, so wird zusätzlich eine multifaktorielle Altersfeststellung durchgeführt. Das heißt, dass eine Computertomographie des Schlüsselbeins und eine Röntgenaufnahme des Gebisses durchgeführt werden. Die Gesamtkosten – also Handwurzelröntgen + Computertomographie + Röntgen Schlüsselbein + Zahnpanorama – machen mehr als 860 Euro pro Person aus.

Zu den Untersuchungsergebnissen:

Im Jahr 2019 wurden 140 Altersfeststellungsuntersuchungen und 285 Handröntgenuntersuchungen durchgeführt. Bei der durchgeführten Altersfeststellung waren im
Vorjahr 60 Personen volljährig und 80 Personen minderjährig. Bei den durchgeführten Handröntgenuntersuchungen waren imVorjahr 52 Personen minderjährig, 37 Personen möglich minderjährig und 196 Personen volljährig.

Medienanfrage vom BMI bis heute ignoriert

Pikantes Detail am Rande. Unzensuriert hat Kenntnis erlangt, dass ein Journalist Anfang März dieses Jahres eine Medienanfrage an das Innenministerium richtete. Dabei wurde auch gefragt, wie viele Untersuchungen bei „Flüchtlingen“ im Jahr 2019 durchgeführt wurden, welche Ergebnisse es gab und welche Kosten entstanden sind. Bis heute (Stand 29. April) wurde keine einzige seiner Fragen beantwortet. Die in diesem Artikel angeführten Daten stammen aus einer Anfragebeantwortung vom 10. April 2020, in der die Thematik nur am Rande erwähnt wurde.

Nehammers Verhöhnung

Geradezu zynisch ist da ÖVP-Innenminister Karl Nehammers Beantwortung einer aktuellen FPÖ-Anfrage, in der er behauptete, dass dem Bundesministerium für Inneres ein professioneller, kooperativer Umgang mit allen Medien wichtig sei und An- und Rückfragen so schnell wie möglich beantwortet würden.

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